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Dieses Haus war noch vor zwei Jahren unbewohnbar

Verein "Lichte Weiten" stellt ökologisch saniertes Mehrgenerationenhaus vor

Gesundheitssenatorin Lompscher: "Ein Leuchtturmprojekt für den Weitlingkiez und ganz Berlin"
September 2009

Der Verein "Lichte Weiten" stellte am 26.September sein zweites Mehrgenerationenhaus und den mit Zuschüssen aus dem Programm Stadtumbau Ost geförderten "Nachbarschaftsgarten Grüne Weiten" vor. Mit einem Straßenfest vor dem Haus Wönnichstraße 104 feierten die Bewohner mit Nachbarn und Unterstützern das erfolgreiche Projekt. Gute Wünsche für den weiteren Weg des Vereins kamen von Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich. Lompscher lobte das Projekt als den Beweis dafür, dass auch Altbauten ökologisch und sozial saniert werden können. Frank Sparmann vom Wohnungsunternehmen HOWOGE sagte dem Verein auch weiterhin Unterstützung zu. Die HOWOGE hat im Jahr 2008 als "Nachbarin" die angrenzenden Häuser in der Wönnichstraße 102 und 106 für rund 470.000 Euro saniert und unterstützte das Straßenfest des Mehrgenerationenwohnprojektes finanziell. Das Grundstück für den Garten gehört ebenfalls dem Unternehmen, es wird dem Verein kostenfrei zur Nutzung überlassen. 

Jahrelang waren das unbewohnte Haus und das verwilderte Grundstück ein Dorn im Auge von Dr. Ferdinand Beetstra. Zusammen mit Irmina Körholz ist er der Spiritus Rector des Vereins. Er wohnt im ersten Mehrgenerationenhaus von „Lichte Weiten“ in der Wönnichstraße 103. Vor 5 Jahren begannen die Planungen für das neue Projekt, im Dezember 2008 konnten die Bewohner das Haus in Besitz nehmen. Der Garten entstand hauptsächlich 2009 - viel Erde musste bewegt werden, bevor er nun als Nachbarschaftstreff und Freizeitoase genutzt werden kann. Zur Eröffnung waren die großen Früchte der Arbeit zu bestaunen - u.a. erstes Gemüse aus dem Nutzgarten. 

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Von: Text u. Foto: A. Stahl

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