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Im jetzigen Zustand ist der Weg zur S-Bahn wenig einladend.

"Schwarzer Weg" wird saniert

Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im September
August 2007

Im jetzigen Zustand ist der Weg zur S-Bahn wenig einladend.  Der so genannte „Schwarze Weg“ am S-Bahnhof Nöldnerplatz wird von vielen Pendlern benutzt und bedarf einer Sanierung. Ein hochwertiger Ausbau kann nicht mehr realisiert werden, es stehen jetzt insgesamt rund 120. 000 Euro auch aus dem Urban II-Programm zur Verfügung. Davon erhält der Tunnelboden einen neuen hellen Belag aus Beton, der Weg wird asphaltiert, erhält einen Grünstreifen und eine Mulde zur Regenwasserableitung. Der Übergang vom Tunnel zum Weg wird behinderten- und gendergerecht gestaltet, das heißt barrierefrei. Im Tunnel werden neue Lampen installiert, entgegen der ursprünglichen Planung eine einfachere Variante, die jedoch ihren Zweck ebenso erfüllt. Wenn die DB als ehemalige Eigentümerin die alten Leuchten abgenommen hat, können die Bauarbeiten ab September 2007 beginnen.

Dazu muß der Schwarze Weg für zwei bis drei Tage voll gesperrt werden. In einem weiteren Bauabschnitt, in dem bis 2008 der Weg zur Kaskelstraße erneuert wird, soll entlang der jetzigen Mauer eine Gabionenwand aufgestellt werden, das sind mit Steinen gefüllte Drahtquader. Den Weg teilen sich dann zukünftig Fußgänger und Radfahrer, entsprechende Schilder werden aufgestellt.

Der Gebietsbeirat Ostkreuz, vor dem die Planung am 18. Juli vom Bezirksamt vorgestellt wurde, regte an, noch weitere Papierkörbe aufzustellen. Das muß aber noch mit der zuständigen BSR abgeklärt werden. Eine Diskussion entspann sich um die nun nicht mehr mögliche Installation von Klangplatten im Tunnel. Die Kosten für Anschaffung und Unterhaltung stehen nicht mehr zur Verfügung. Ein Argument gegen die Platten war auch ein möglicher Vandalismus. Deshalb wurde angeregt, mit eventuell zur Verfügung stehenden Mitteln aus einem anderen Programm die Tunnelwand mit Farbe zu gestalten.

Von: Text, Foto: R. Friedrich

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