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Bürgermeisterin Christina Emmrich sprach zu den Schülern und Lehrern.

Schulfreiflächen und Mehrzweckhalle an Mildred-Harnack-Oberschule übergeben

Insgesamt 1 Mio. Euro Fördermittel dafür bereitgestellt
Februar 2007

Am 28. Februar wurden in einem Festakt die erneuerten Schulfreiflächen und die umgebaute Mehrzweckhalle der Mildred-Harnack-Oberschule an der Schulze-Boysen-Straße den Schülern und Lehrern zur Nutzung übergeben.
In einem Grußwort zeigte sich Wolf Schulgen, Abteilungsleiter für Wohnungswesen, Stadterneuerung und Soziale Stadt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, erfreut darüber, dass das Projekt in nur sieben Monaten realisiert werden konnte, obwohl insbesondere bei der Umgestaltung der ehemaligen Turn- zur Mehrzweckhalle nicht vorhersehbare Schwierigkeiten beim Bau auftraten. Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich hob hervor, dass die Konzentration der Fördermittel zu dem vorzeigbaren Ergebnis geführt hatte.

Rund eine Million Euro, davon 970 000 Euro Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ des Senats,  20 000  Euro Stadtumbau Ost und 20 000 Euro vom Bezirksamt Lichtenberg, sind für die erneuerte Schulfreifläche mit Pausenräumen, Sportflächen und einem Lerngarten sowie für den denkmalgerechten Umbau der alten Turnhalle zur Mehrzweckhalle und zur Aula eingesetzt worden.

Die Mittel wurden für die Verbesserung der sozialen Infrastruktur, insbesondere für Kinder und Jugendliche in der Großsiedlung Frankfurter Allee, eingesetzt. Die Maßnahmen in der Mildred-Harnack-Oberschule sollen wie der Bau des Nachbarschaftsheimes „Kiezspinne“, Maßnahmen an Schulturnhallen und den Gebäudesanierungen durch die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE zur Steigerung der Attraktivität des Wohnortes Frankfurter Allee Süd beitragen.

Am Nachmittag enthüllte der Essener Bildhauer Prof. Franz Rudolf Knubel gemeinsam mit der Schulleiterin Christina Reich eine Gedenktafel zu Ehren der Namensgeberin Mildred Harnack auf dem Schulhof.  Die Widerstandskämpferin war 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet worden.

Von: Quelle: BA Lichtenberg, bearb.: R. Friedrich

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