Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Nachrichten-Archiv

Aktuelles


Einer der Studenten-Entwürfe

Eingang zur Victoriastadt soll attraktiver werden

Stundenten stellten Entwürfe vor
Mai 2006

Das Altbauquartier Victoriastadt in Lichtenberg ist seit 1994 Sanierungsgebiet. Neben der Instandsetzung von Wohngebäuden wurden Straßen, Plätze und Grünflächen erneuert. Aufenthaltsqualität im Freien spielt bei der Quartiersentwicklung in Lichtenberg allgemein eine große Rolle. Mit Hilfe des EU-Programms Urban II und Fördermitteln des Bundes und des Landes Berlin konnten in den letzten Jahren viele Projekte im öffentlichen Raum realisiert werden.

 

Als eine der letzten Maßnahmen soll nun die S- Bahnunterführung am Nöldnerplatz neu gestaltet werden. Ziel ist es, das derzeit schlecht beleuchtete und zum Teil stark von Vandalismus und Graffiti gezeichnete Areal entscheidend zu verbessern, um einen attraktiven, sicheren Raum zwischen S-Bahnhof Nöldnerplatz und der Victoriastadt zu schaffen.
Um frische Ideen für die Gestaltung zu erhalten, nahm der Bezirk mit dem Fachbereich Architektur der Technischen Universität Kontakt auf. Unter der Leitung von  Kerstin Laube und Prof. Berten arbeiteten Studenten des Studiengangs Architektur  im Rahmen eines Seminars von Oktober 2005 bis Januar 2006 an der Aufgabe. Die Entwurfsaufgabe umfasste die Gestaltung der Oberflächen sowie die differenzierte Lichtführung bis hin zum S- Bahneingang. Gefragt war eine einfache, starke Idee, die der städtebaulichen Situation und dem Charakter des Quartiers Victoriastadt gerecht werden sollte. Ein wesentlicher Aspekt war auch, dass die Gestaltung nicht in Konkurrenz zu dem vorhandenen Kunstwerk "Rotes Objekt" tritt.

 

Die Entwürfe wurden von den Studenten der Jury und interessierten Bürgern am 27. Januar 2006 öffentlich präsentiert und anschließend zwei Wochen ausgestellt. In  dieser Zeit konnten auch  Bürger ihre Meinung zu den Entwürfen einbringen.
In einer Jurysitzung am 15. Februar 2006 in den BLO Ateliers, Kaskelstraße 55, wurden vier Entwürfe mit Preisen ausgezeichnet und zwei Entwürfe zur Umsetzung empfohlen. Die Jury regte an, die Arbeiten „06 - Gabionenwand mit Steinen“  von Anna Meditsch und Max Steinbächer sowie „09 - Gabionen+Lichtkonzept“ von Johann Plagemann und Ingo Turtenwald gleichzeitig auf ihre Realisierbarkeit sowie der Herstellungs- und Unterhaltungskosten zu prüfen. Unter der Voraussetzung der Machbarkeit wurde die Arbeit 09 zur Umsetzung empfohlen.

 

Während einer ersten Vorabstimmung über die Realisierungsmöglichkeiten der beiden Entwürfe am 5. April 2006 verständigten sich die Anwesenden darauf, zunächst nur den Entwurf 09 weiter zu verfolgen, da die Aussagen von Stadtlicht als Betreiber der neuen Beleuchtung eine Realisierung  möglich  erscheinen lassen.  

Von: Quelle: C. Radke, Bezirksamt Lichtenberg, bearb. R. Friedrich, K. Henkel

Fördergebiete & Projekte

Logo Europäische UnionBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung