Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Teilnehmer der Busrundfahrt vor der Eingangshalle einer Schule.

Wie weiter mit dem Stadtumbau Ost?

Rundfahrt zu Lichtenberger Stadtumbau Ost-Projekten am 11. August mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirksamtes
August 2005

Auf einer Rundfahrt zu den Stadtumbau Ost-Projekten in Neu-Hohenschönhausen am 11. August informierten sich Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirksamtes über den aktuellen Stand des Programms.

Stationen waren u.a. der neue Quartierspark an der Randowstraße im Fördergebiet Neu-Hohenschönhausen, die Anton-Saefkow-Promenade am Fennpfuhl und der neu gestaltete Stadtplatz am Rosenfelder Ring in Friedrichsfelde.

Nach der Tour trafen sie sich mit dem Projektbeirat „Stadtumbau Ost“, der die baulichen Aufwertungsmaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost in Lichtenberg unter Gender Aspekten begleitet, zu einer gemeinsamen Beratung.

Heidemarie Stüdemann, verantwortlich für Aufwertungsmaßnahmen im Rahmen des „Stadtumbau Ost“, betonte, wie wichtig sinnvolle Konzepte für die Weiterführung des Programms seien, insbesondere im Hinblick auf die demographische Entwicklung. „Berlin wird grauer, aber auch bunter“, sagte sie. Grauer mit Blick auf die immer älter werdende Bevölkerung und bunter bedeutet, dass immer mehr Menschen anderer Nationalitäten zuziehen. Dem müsse man Rechnung tragen.

Eine andere Frage sei der Umgang mit dem Rückbau. Vier- bis Fünftausend Wohnungen werden mittelfristig rückgebaut. Das betrifft aber auch Infrastruktureinrichtungen, 185 sind bereits abgerissen oder werden es in den nächsten Jahren, da eine Nachnutzung nicht mehr möglich ist. 10,5 Mio Euro stehen dafür zur Verfügung.

In Zukunft werden Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ weiter gefördert, aber auch der innerstädtische Bereich, besonders Prenzlauer Berg und Ostkreuz, denn dort ist ein zehnprozentiger Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen.

Verstärkt werden größere Projekte gefördert und es erfolgt eine Konzentration auf Schwerpunktbereiche. Dabei hat die soziale Infrastruktur Priorität. Außerdem sollen bereits bei der Planung der Projekte die Bewohner noch mehr einbezogen werden.

Von: Text, Foto: R. Friedrich

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