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Modern, funktional und energieeffizient - so stellt sich die Halle nach ihrer Sanierung dar. Fotos: B. Gericke

Eine Sporthalle für den ganzen Kiez

Lichtenbergs Bürgermeister eröffnete am 1. Februar die frisch sanierte Sporthalle Welsestraße 50
Februar 2017

Händeschütteln, Schulterklopfen und anerkennendes Nicken gehören zu einer feierlichen Eröffnung sanierter oder neu gebauter Einrichtungen selbstverständlich dazu. Angesichts des überzeugenden Ergebnisses waren diese Rituale der Freude auch am 1. Februar 2017 mehr als angebracht. Schließlich hatte sich die Verwaltung von Lichtenberg – vom Facility-Management bis hin zum Sportamt – mächtig ins Zeug gelegt, um die dringend benötigte Halle in Neu-Hohenschönhausen in geplanter Bauzeit fertig zu stellen. Bezirksbürgermeister Michael Grunst und Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel geizten nicht mit Lob, denn die mehr als 30 Jahre alte Sportstätte am nordöstlichen Stadtrand hat eine überzeugende Verjüngungskur hinter sich.

Kaum zu vermuten, aber innen vermittelt der funktionelle Bau eine überaus freundliche Atmosphäre. Das Birkenholz der Prallschutzwände taucht die Zweifeldhalle in sanftes Gelb. Die in einem ähnlichen Farbton gehaltene ballwurfsichere Schallschutzdecke sowie der elastische Fußboden verstärken diesen Eindruck. Einen dezenten Farbkontrast bildet dazu die moderne Aluglasfassade in Taubenblau. Mit der im Januar 2017 abgeschlossenen Teilsanierung, finanziert aus dem Stadtumbau-Programm, erhielt die Halle nicht nur ein neues Farbkonzept, sondern vor allem moderne Technik, die zukünftig viel Energie spart und die Emission von klimaschädlichem CO2 und damit auch die Betriebskosten deutlich reduziert. Darüber freuen sich besonders die bei der Schlüsselübergabe anwesenden Gäste aus Politik und Verwaltung.

So haben alle blendfreien Deckenlampen eine hohe Lichtausbeute bei geringem Stromverbrauch. Zudem erhielt die ehemalige Schulsporthalle eine effizientere Heizungsanlage, deren Heizkörper durch die umlaufenden Prallschutzwände verdeckt und geschützt sind. Auch die neue Fensterfront trägt dazu bei, dass die Anlage die Halle heizt und nicht mehr die Umgebung. Mit elektrischen Fensterflügeln ausgestattet, lässt sich die Frischluftzufuhr per Knopfdruck regeln.

Dass hier zukünftig wieder kleine Turniere ausgerichtet werden, steht für die zwölf hier organisierten Vereine bereits fest. Die alte und neue Kiezsporthalle ist ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft. Ob Kita- oder Seniorensportgruppe, Menschen mit Behinderungen, Freunde verschiedenster Ballsportarten oder angehende Judoka: alle sind begeistert, dass es nun endlich wieder losgeht, die Umkleideräume gestrichen und zum Teil die Sportgeräte ersetzt wurden. Auf dem Hallenboden wurden die Spielfelder für Ballsportarten farblich markiert und die Tore und Basketballkörbe erneuert. In die Vereine setzt das Sportamt großes Vertrauen, denn schließlich müssen alle für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Andererseits steht die Sportstätte – anders als bei Schulsporthallen – an sieben Tagen fast rund um die Uhr für den Kiez offen. „Und das ist ein großer Vorteil für alle hier Sport treibenden Menschen“, meint Bezirksbürgermeister Grunst bei der Schlüsselübergabe an diesem Abend. Für das Gebiet Neu-Hohenschönhausen ist nun auch das vorletzte Projekt aus dem Programm Stadtumbau Ost erfolgreich abgeschlossen. 

Von: Bianka Gericke

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