Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Beim Gespräch zum Umzug von Dämmisol und Reaktivierung des Spreeufers.

Öffnung des Spreeufers

Dämmisol zieht 2008 an neuen Standort
Dezember 2007

Die Öffnung des Kreuzberger Spreeufers im Rahmen des Programms Stadtumbau West schreitet voran. Mit dem Umzug des Baustoff-Handelsunternehmens Dämmisol im September 2008 wird an der Köpenicker Straße 22-29 ein rund 20.000qm großes Spreeufer-Grundstück für neue Nutzungen zur Verfügung stehen.

Mit dem Umzug der Firma Dämmisol an den neuen Standort An der Ostbahn ist ein gelungenes Beispiel für die Umnutzung der Flächen gesetzt worden, hob Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, hervor. Er betonte noch einmal das Ziel des Programms Stadtumbau West, Flächen für vielfältige Nutzungen zu reaktivieren.

Odilo Wessel, Geschäftsführender Gesellschafter des traditionsreichen Kreuzberger Unternehmens, zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirk und dem beauftragten Stadtumbaumanagement Herwarth + Holz. Der Bau am neuen Standort An der Ostbahn wird im Frühjahr 2008 beginnen. Hier steht Dämmisol eine Fläche von 17.000 qm zur Verfügung.

Die Fläche am Spreeufer ist die größte im gesamten Stadtumbau Gebiet. Auf insgesamt 4 Hektar lässt sich ein kleines Quartier mit Wohnungen, Büros und Kulturflächen realisieren. Dazu gibt es einen Bebauungsplan-Aufstellungsbeschluss, der vorsieht, das Gebiet als Mischgebiet zu gestalten und zu entwickeln und einen Uferwanderweg einzurichten.

Herr Herwarth von Bittenfeld vom Stadtumbaumanagement Herwarth + Holz informierte darüber, dass das Ufer schon im Vorfeld provisorisch geöffnet werden soll. Damit wird frühestens im September 2008 gerechnet. Die Finanzierung erfolgt auch mit Stadtumbau West Mitteln.

Herr Reimann von der BEHALA, der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH, informierte darüber, dass ein Bieterverfahren in die Wege geleitet wurde und derzeit Informationen an interessierte Firmen herausgegeben werden. Das Verfahren soll bis Mitte 2008 abgeschlossen sein. Derzeit gibt es 30 Interessenten. Sollte die Vermarktung wider Erwarten nicht funktionieren, hat die BEHALA die Möglichkeit, das Grundstück über Zwischennutzung zu beleben.

Von: Text: M. Wegener, Herwarth + Holz, Foto: M. Wegener

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