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Der Park wird von jung und alt genutzt

Lichtenberg rollt Investoren den roten Teppich aus

Fennpfuhlpark und Anton-Saefkow-Platz werden "renoviert"
April 2009

Zu einer Bürgerversammlung in der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz am 3. April kamen circa 150 Anwohner des Fennpfuhlviertels, um Fragen zu den bevor stehenden Baumaßnahmen im Stadtumbau-Gebiet zu stellen.

Was passiert mit dem Kaufhof-Gebäude? Was wird wann auf dem Platz gebaut? Wie wird der Fennpfuhlpark umgestaltet?

Antworten gaben die Stadträte für Stadtentwicklung und für Wirtschaft, Andreas Geisel und Dr. Andreas Prüfer sowie die Vertreter der beiden beteiligten Planungsbüros Belvedere und freiraumplanung wolf, Herr Schweizer und Herr Wolf. Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich moderierte die Veranstaltung.

Das Bezirksamt wolle ein Zeichen für den Anton-Saefkow-Platz setzen, so Andreas Geisel. Deshalb werde der Platz neu gestaltet, auch wenn es noch keine verbindliche Zusage eines Investors für den Standort gibt. Die Verhandlungen über einen möglichen Abriss und Neubau eines mehrgeschossigen Einzelhandelszentrums seien aber weit gediehen. "Wir rollen den roten Teppich aus", so Andreas Prüfer.

Erst einmal werden ab April 3500 Quadratmeter Boden ausgetauscht und 5000 Quadratmeter Platten verlegt. Bauleiter Eckart Paasch versprach, während der Bauarbeiten ein offenes Ohr für die Probleme der Anwohner zu haben. Am 10. Dezember soll der Platz bis zum Rewe-Gebäude fertig sein.

Im Fennpfuhlpark beginnen die Bauarbeiten im Sommer. Im Februar waren nach einem Rundgang mit Vertretern des Grünflächenamtes und Anwohnern einzelne Bäume gefällt und Sträucher gerodet oder ausgelichtet worden. Mit der Umgestaltung soll die Fläche der rückkgebauten Seeterrassen in den Park einbezogen werden. Das Wasser rückt durch neue Sichtachsen wieder mehr in den Vordergrund, Treppenanlagen werden saniert und Wege auch für schlechtes Wetter fit gemacht.

Siehe auch

Projekt Anton-Saefkow-Platz,

Projekt Fennpfuhlpark sowie

Rückbau der Seeterrassen

Von: Text: A. Stahl, Foto: A. Stahl

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