Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Bürgermeisterin Emmrich und Herr Radke vom Stadtplanungamt mit Bürgern am Ort des geplanten Quartiersparks

Gensinger Viertel und Rosenfelder Ring zukünftige Schwerpunkte des Stadtumbaus in Lichtenberg

Kiezspaziergang der Bürgermeisterin mit Anwohnern links und rechts der Rhinstraße am 13.12.
Dezember 2008

Auf dem monatlichen Kiezspaziergang der Lichtenberger Bürgermeisterin Christina Emmrich waren am Sonnabend, dem 13.Dezember, circa 80 Anwohner mit Vertretern der BVV, der Verwaltung und des Kiezbeirates unterwegs. Treffpunkt war der so genannte Stadtplatz am Rosenfelder Ring - wegen der leer stehenden Kaufhalle ein Grund zur Kritik für viele Anwohner. Hier wird vom Liegenschaftsfond des Landes Berlin ein Investor gesucht.

Nächste Station auf der Route war die Rückbaufläche einer Schule am Rosenfelder Ring 39. Hier entsteht ab 2009 mit Stadtumbaumitteln ein Quartierspark für alle Generationen. Herr Radke vom Amt für Bauen und Verkehr erläuterte den Anwohnern vor Ort die ersten Entwürfe. Ein Kinderspielplatz und auch Ruhezonen mit Rosenbeeten werden angelegt. Die Wege kreuzen das Gelände, um Trampelpfade von vorn herein zu vermeiden. Der Ballspielplatz unterhalb der Geländestufe wird erhalten, die Stufe selbst wird ebenfalls in die Gestaltung einbezogen.

Nach längerer Diskussion unter freiem Himmel führte der Weg über die Rhinstraße ins Gensinger Viertel. Hier standen den Bürgern die Türen der drei Jugendeinrichtungen des Viertels: PPZ, Jugendklub AF70 und Falkenburg offen. Die Leiterinnen und Leiter der Häuser sprachen über das jeweilige Konzept. Alle konnten sich vom schlechten baulichen Zustand der Einrichtungen und der Enge überzeugen, die auch das große Engagement der Kinder und Jugendlichen nicht ganz wett machen können. Deshalb wird bis 2011 ein neues gemeinsames Haus – das „Haus der 2 Türen“ aus Stadtumbaumitteln gebaut, das die beiden Träger gemeinsam für 125 Kinder betreiben werden.

Endpunkt der Wanderung duch die Quartiere links und rechts der Rhinstraße war das Familienbegegnungszentrum "Die Brücke", dessen Umbau ebenfalls aus Stadtumbaumitteln finanziert wurde. Es steht seit Juni allen Anwohnern in einem Teil der angrenzenden Kita offen. Wie schon während des Spaziergangs konnten die Bürger hier zum Abschluss noch einmal ihre Wünsche und Kritiken ansprechen. Nicht selten hörte man von der Bürgermeisterin den Satz: „Wir kümmern uns nächste Woche darum.“

Siehe auch gesonderte Nachricht zum "Haus der 2 Türen"

Mehr zum Projekt "Die Brücke"

Von: Text u. Foto: A. Stahl

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