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Quartierspark Mellenseestraße

Planungen mit Bewohnern diskutiert
Juni 2008

In einer Bewohnerversammlung am 26. Mai 08 stellte das Büro Planungsgruppe Cassens + Siewert die überarbeitete Planung für den künftigen Quartierspark Mellenseestraße vor. Im vergangenen Jahr waren zwei Vorkonzepte präsentiert worden, zu denen sich die Anwohner bereits Vorschläge unterbreiteten. Die wurden eingearbeitet und so zeigten sich die meisten  Anwesenden zufrieden mit der nun präsentierten Variante.

Es sollte ein Mehr-Generationen-Park werden mit Angeboten für Kinder und ältere Bewohner. Unbedingt erhalten werden sollte die Wasserplansche, gewünscht wurden darüber hinaus mehr Sitzgelegenheiten, ein Ballspielplatz, ein Sonnenschutz für den Kleinkindbereich, eine ausreichende Beleuchtung und eine Anschirmung des Areals zur Straße hin. Nicht gewünscht wurden Feuerstellen und Hunde.

Gegenüber der ursprünglichen Planung beibehalten wurde die Nord-Süd-Durchwegung, nur etwas nach Westen verschoben, angelehnt an die bereits vorhandenen Wege. Sie werden mit glattem Asphalt versehen, um ein barrierefreies Laufen, aber auch Bewegen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen zu gewährleisten. Ebenfalls barrierefrei sind die Parkeingänge und alle anderen Bereiche.

Die Sprühanlage bleibt bestehen, auf einem kleinen Hügel werden Pumpen installiert, so dass das Wasser in drei Abläufen abfließt zu den „Sandmatschplätzen“. Daneben wird der Kleinkindspielplatz gebaut, mit Klettergerüst und Mehrfachschaukel sowie Bänken drumherum. Der Bereich wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Auf eine Gesamteinzäunung wurde verzichtet, stattdessen wird es eine dichte Gehölzpflanzung rund um das Parkgelände geben.

Angedacht war auch ein Aktivspielplatz für Senioren. Daran entzündete sich dann die Diskussion. Während es die einen begrüßten, sahen andere das als überflüssig, da es ein ähnliches Angebot an der Dolgenseestraße bereits gäbe.
Ein totales Hundeverbot ist nicht umsetzbar, aber es werden Hinweisschilder zum Anleinen aufgestellt. Da müsse dann eben auch die soziale Kontrolle der Parkbesucher greifen, wenn Hundebesitzer ihre Lieblinge frei laufen oder gar ihr Geschäft erledigen lassen, ohne hinterher „sauber zu machen“.
Für die Maßnahme stehen insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung, Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2008.

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