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Die Variante 2 wird von den Bewohnern favorisiert.

Planungen für Quartierspark Mellenseestraße vorgestellt

Bewohner diskutierten mit Landschaftsplanern
Oktober 2007

Die Vorhaben für den neuen Quartierspark an der Mellenseestraße wurden am 25. Oktober vom Landschaftsplanungsbüro Cassens+Siewert den Anwohnern in Friedrichsfelde vorgestellt.
Es gibt zwei Varianten, das Gelände zwischen Dolgensee- und Mellenseestraße zu gestalten. Als erstes ist eine große Wiese mit verschiedenen Sitzbereichen geplant, von der aus man zum Spielplatz sehen kann. Der wird zu einem Wasser-Sand-Bereich ausgebaut, wo Kinder zwischen 1 und 12 Jahre nach Herzenslust mit Wasser matschen können. Für die Erwachsenen soll es einen Hain mit Sitzgruppen geben sowie einen Erwachsenenspielbereich mit Bouleplätzen, Schachtischen und anderen Spielgeräten, auch von dort wieder mit Blick zum Spielplatz. Durch Auslichten und Entfernen von Gehölzen wird die Raumkante um das Areal transparenter. Natürlich sind die Eingänge und Wege barrierefrei.
Bei der zweiten Variante kommt ein Ballspielbereich für Jugendliche dazu und der Wasserspielplatz wird um Kletter- und Balancegeräte erweitert. Im Gegensatz zur ersten Variante ist der Erwachsenen- vom Spielbereich mit Gehölzen bzw. Pergolabepflanzung getrennt und auch die Raumkanten sind dichter. Außerdem ist eine Feuerstelle angedacht.

Für die Bewohner steht an erster Stelle der Erhalt der Plansche, verbinden doch viele von ihnen Kindheitserinnerungen daran. Außerdem wird sie von den benachbarten Kita- und Hortkindern im Sommer genutzt. Abgelehnt wurde eine Feuerstelle, man wolle keine „Tiergartenverhältnisse“. Begrüßt wurde die Anlage des Ballspielplatzes, denn es gäbe in dem Wohngebiet zu wenig Angebote für Jugendliche bis 18 Jahre. Angeregt wurde auch, ein Treffpunkt für die Jugendlichen zu schaffen, wo sie einerseits ungestört sind und andererseits andere nicht stören. Zustimmung fand der Vorschlag nach einem Hundeverbot im zukünftigen Park. Außerdem sollten die Sitzgelegenheiten stabil sein, eventuell aus Metall, um Vandalismus vorzubeugen.
Als gut wurde die Mischung von Angeboten für Jung und Alt angesehen, deshalb tendierten die meisten Bewohner der Versammlung zur zweiten Variante. Die Stadtplaner wollen nun die Vorschläge in die Planungen einarbeiten. Insgesamt stehen für den Quartierspark 300 000 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost zur Verfügung.


Mehr Informationen zum Projekt

Von: Text: R. Friedrich, Karte: Cassens+Siewert

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