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Der Spielbereich für die Jüngeren
Das Ballspiel gehört natürlich dazu
Europameister Patrick Hausding aus dem Gensinger Viertel eröffnet den neuen Schulhof

Staubige Schulhöfe in Lichtenberg wurden zu Spielhöfen

Die Adam-Ries-Grundschule weihte ihre neuen Freiflächen mit Wasserspringer Patrick Hausding ein
September 2014

Pausen sind mindestens genauso wichtig wie der Unterricht; heute müssten Manager erst wieder lernen zu spielen, um den freien Willen, Kreativität und Teamgeist zu trainieren - mit dieser These begann Frau Karras aus dem Pädagogenteam der Adam-Ries-Grundschule am 19. September ihre Rede zur feierlichen Eröffnung des neugestalteten Schulhofs in Friedrichsfelde.

"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt", schon Friedrich Schiller vertrat diesen Standpunkt, doch dieser Aufforderung hätte es kaum bedurft, denn nach rund einjähriger Bauzeit und langen Jahren, in denen die fast 300 Kinder kaum Spielgeräte auf dem Schulhof hatten, nutzen sie die Spiel- und Sportflächen begeistert.

Die differenzierte und anregende Spiellandschaft mit unterschiedlichen Nutzungsbereichen wurde für die Lichtenberger Grundschule mit rund 917.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost geschaffen. Geplant hat den Schulhof und die neuen Sportflächen die Landschaftsarchitektin Barbara Willecke.

Neu entstanden sind unterschiedliche Bereiche mit Angeboten zum Training der Balance und der Motorik, Flächen für den Schulsport und auch zum Entspannen. Mehrere kleine Beete zur Pflege durch die Kinder befinden sich auf dem Pausenhof.

Zur feierlichen Eröffnung hatte sich die Schule den aktiven Wasserspringer und dreifachen amtierenden Europameister Patrick Hausding eingeladen, der wie die Kinder aus dem Gensinger Viertel stammt. Er durchschnitt mit einer Schülerin das rote Band für die Spielflächen, die für alle Kinder aus dem Quartier täglich bis zum Ende der Betreuungszeit um 18.00 Uhr offen stehen.

Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 ist auch der Schulhof der Grundschule am Roederplatz nach der Neugestaltung wieder bespielbar. Auch er wurde mit Fördermitteln aus dem Stadtumbau Ost von einem Schotterplatz mit wenigen maroden Geräten zu einem Schulhof für aktives Spiel umgestaltet (siehe Projektinfos rechts).

Von: Anka Stahl