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Jury-Entscheid zum Brunnen auf dem Anton-Saefkow-Platz

Künstlerin Susanne Bayer erarbeitet eine veränderte Variante
April 2008

Der Moosbrunnen der Künstlerin Susanne Bayer, der aus dem Ideenfindungsverfahren für den Brunnen auf dem Anton-Saefkow-Platz im Jahre 2006 als Sieger hervorgegangen war, kann in dieser Form nicht realisiert werden. Deshalb  tagte am 8. April 2008 erneut die Wettbewerbsjury unter Leitung von Prof. Urs Kohlbrenner. Das Gremium soll den Lichtenberger Baustadtrat Andreas Geisel zur Neugestaltung des Brunnens auf dem Anton-Saefkow-Platz beraten.

Die Jury votierte für eine Überarbeitung des Entwurfs der Preisträgerin Susanne Bayer. Dabei soll die Brunnenskulptur aus Stahlbeton erhalten, aber auf die kontrovers diskutierte Gestaltung der Betonflächen mit Moos verzichtet werden. Stattdessen wird dem Wunsch der Anwohner Rechnung getragen, dass der Brunnen im Brunnenbecken wieder sprudelnd Wasser führen soll. Der gesamte Brunnen wird künstlerisch veredelt. Die bislang abgesenkte Fläche wird auf das Platzniveau angehoben. Konkrete Entwürfe der Künstlerin werden in den nächsten Wochen auf dem Tisch liegen.
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit dem Erhalt des deutlichen Akzents für den Stadtraum, den der Brunnen setze. Auch die Bereitschaft des Urhebers der Brunnenanlage, Peter Schubring, einer Umgestaltung der Anlage den Weg zu öffnen, wurde positiv bewertet.

Baustadtrat Andreas Geisel sagte zur Juryentscheidung: „Dieses Ergebnis berücksichtigt jetzt die Interessen der Anwohner und ist ein tragfähiger Kompromiss aller Beteiligten. Der Umbau des Brunnens wird im Zusammenhang mit der Sanierung des Anton-Saefkow-Platzes in den Jahren 2009 und 2010 erfolgen. Die Kosten sollen sich nicht erhöhen und werden bei rund 100.000 Euro liegen.“

Von: Quelle: Bezirksamt Lichtenberg

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