Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Anton-Saefkow-Platz mit Brunnen

Stadtumbau Ost am Fennpfuhl

Ergebnisse und Aussichten
September 2007

Die Pläne zur Fortführung des Stadtumbaus Ost im Wohngebiet am Fennpfuhl war Thema einer Bürgerversammlung am 25. September, zu der der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Andreas Geisel, eingeladen hatte.
Die Einwohnerzahl hat sich in den vergangenen fünf Jahren stabilisiert, der prognostizierte Bewohnerschwund trat nicht ein. Der Wohnungsleerstand liegt bei vier Prozent. Den stärksten Anteil an den Bewohnern haben die 25 bis 50-Jährigen, ein Viertel sind älter als 65 Jahre. Das heißt, den Bedürfnissen der Älteren und der jungen Familien muss Rechnung getragen werden. Deshalb wurde das Leitbild „Wohnen im Grünen mitten in der Stadt“ entwickelt.

Für den Stadtumbau Ost wurden vier Schwerpunktbereiche festgelegt. Die Anton-Saefkow-Promenade und der Platz müssen weiter umgestaltet werden, sonst verödet das Areal und die Gewerbetreibenden ziehen weg. Dafür gab es Zustimmung der Bewohner. Stadtrat Geisel führte aus, dass für die Gestaltung des Bereiches ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragt wird. Nach Beendigung ihrer Bauarbeiten werden die Wasserbetriebe die Senkgärten wieder herrichten und den Kugelbrunnen aufstellen. Was mit dem funktionslosen Brunnen direkt auf dem Platz passiert ist noch unklar, die Idee eines „Moosbrunnens“ scheint technisch noch nicht durchführbar. Auch die Zukunft des ehemaligen Kaufhauses ist noch nicht endgültig geklärt. Die Sporthalle müsste auch instand gesetzt werden, allerdings ist sie noch nicht in der Investitionsplanung enthalten. Sollte sich kein Investor finden, werden die Seeterrassen im nächsten Jahr zurückgebaut.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Röderplatz. Es ist dort ein schleichender Verfall zu beobachten, mit schlechter Beleuchtung und ungünstigen Straßenquerungen. Architekturstudenten der Freien Universität wollen Planungen für den Röderplatz erarbeiten. Es gibt die Idee, in den Fußgängertunnel eine Jugendfreizeitstätte einzurichten. Von der Herder-Schule bleibt die Turnhalle erhalten, die Kita- und Schulfläche werden temporär für die Parkgestaltung genutzt.
Auf dem Altenhofer Dreieck sind die Umgestaltungen fast abgeschlossen. Der Weg ist fertig, ebenso die Basketballanlage. Ob die Skaterlinse gebaut wird, steht noch nicht fest. Erhalten bleibt aber der Parkplatz, das wollten die Anwohner so.

Von: Text/Foto: R. Friedrich

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