Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Infoveranstaltung zur Anton-Saefkow-Promenade

Bewohner diskutierten Brunnen-Kunstprojekt
September 2006

Moos" Auf Beton" Und das soll halten" Mehr als skeptisch folgen Bewohner des Wohngebietes rund um den Anton-Saefkow-Platz den Ausführungen der Künstlerin, die ihr Projekt des bemoosten Brunnens, das siegreich aus einem Ideenfindungswettbewerb hervorgegangen war, in einer Infoveranstaltung am 14. September vorstellte. Sie hatte sogar ein kleines Modell mitgebracht, um zu beweisen, dass es funktionieren kann. Stirnrunzeln auch als die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher über die Finanzierung des Vorhabens sprach. Es gäbe mehrere Modelle, beispielsweise eine Kooperation mit den ansässigen Gewerbetreibenden oder Mittel aus dem Programm Stadtumbau Ost. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, deshalb legte sie den Baustart für die Umgestaltung des Brunnens auf 2007/2008.

Die Bewohner sind ungeduldig. Sie sehen zwar die Fortschritte bei der Umsetzung des Stadtumbauprogramms, aber es bleibt noch so viel zu tun. Vor allem wollen sie sich einbringen bei der Umsetzung der Vorhaben. So gab es in der Aussprache zur weiteren Entwicklung der Anton-Saefkow-Promenade Vorschläge der Bewohner, wie beispielsweise die Zugänglichkeit der gerade fertig gewordenen Treppenanlage durch Hinweisschilder verbessert werden könnte. Ein Problem sahen die Bewohner ebenso in der Beleuchtung, die ihrer Meinung nach nicht ausreiche. Diskutiert wurde auch die Aufstellung und Pflege von Pflanzkübeln auf dem Weg zum Platz. Die Händler, die zum Teil schon selbst für mobiles Grün sorgen, haben ihr Einverständnis bereits signalisiert und würden Patenschaften übernehmen.

Für Diskussionsstoff sorgte auch der Umbau des anliegenden Spielplatzes durch das Bezirksamt. Da die geplanten zwei Stunden nicht ausreichten, wurden Vorschläge, Hinweise und Anfragen an die anwesenden Stadträte für Stadtentwicklung und Umwelt weitergegeben, die versprachen, sich schnell um deren Bearbeitung zu kümmern.  

Von: Text: R. Friedrich

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