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So sieht der Entwurf des "Moosbrunnens" aus

Neugestaltung des Brunnens am Anton-Saefkow-Platz

Ideenfindungsverfahren geht in die nächste Runde
Juni 2006

Das Preisgericht für den Wettbewerb um die Neugestaltung der Brunnenanlage auf dem Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg hat am 16. Juni eine Entscheidung über die eingereichten Projekte getroffen. Sie wurde am 21. Juni in der Anton-Saefkow-Bibliothek öffentlich bekannt gegeben. Dort sind die vier erstplazierten Vorschläge auf Tafeln und in Modellen bis 7. Juli zu sehen (Mo, Di, Fr, 9 - 19 Uhr, Mi 13 - 19 Uhr, Sa 9 - 15 Uhr).

 

Bereits im Januar hatte die elfköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Urs Kohlbrenner aus 62 eingereichten Entwürfen vier Projekte für die weitere Bearbeitung ausgewählt. Es handelt sich um Arbeiten von Fritz Balthaus, Erika Klagge, Michael Korb/Silke Miche und Susanne Bayer.

 

Fritz Balthaus: Ein „Jahreszeitbrunnen“ verkörpert die verschiedenen Aggregatzustände des Wassers. Im Wechsel der Jahreszeiten erscheint die Anlage ganz unterschiedlich: im Frühling eine hohe Fontäne, im Sommer schäumende Wasserglocken, im Herbst Nebel-Schwaden und im Winter eine Eisbahn.

Erika Klagge: Zusammen mit Anwohnern, Handwerkern und Künstlern wird über zwei Sommer hinweg ein neuer Brunnen geplant und gebaut. Die farbig bunt gebrannten Ziegel der neuen Brunnenanlage tragen Handabdrücke der Anwohner.

Michael Korb/Silke Miche: Auf dem Platz entstehen sechs farbige Felder als ein begehbares Wasserspiel, aus dem unterschiedlich hohe Fontänen treten. Bei Abschaltung des Wassers ist der gesamte Platz auch für andere Aktivitäten nutzbar.

Susanne Bayer: Die vorhandene Brunnenskulptur wird über die gesamten Flächen mit Moosen bepflanzt. Damit bleibt sie in ihrer markanten Form erhalten, verändert sich jedoch zugleich und erhält weiche, sanfte Konturen. Es entsteht eine kreisrunde Sitzbank.

 

Dieser Vorschlag erhielt den ersten Preis, da er nach Ansicht der Juroren am ehesten zu realisieren ist, was Umbau und folgende Betriebskosten betrifft. Bei den Bewohner scheint er jedoch nicht so gut anzukommen, wie die Veranstaltung am 21. Juni zeigte. Deshalb soll es noch eine Folgeveranstaltung geben, wo das Projekt erläutert wird. Da es sich erst um ein Ideenfindungsverfahren handelt, ist eine Umsetzung terminlich noch nicht festzulegen.

Von: Quelle: Bezirksamt Lichtenberg

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