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Ideenfindungsverfahren geht in die nächste Runde

Entwürfe für Brunnen auf dem Anton-Saefkow-Platzes werden am 22. Februar diskutiert
Februar 2006

Ende Januar wurden vier Vorschläge für die Neugestaltung der Brunnenanlage auf dem Anton-Saefkow-Platz, entstanden im Rahmen eines Ideenfindungsverfahrens, von einer elfköpfigen Jury unter Vorsitz von Prof. Urs Kohlbrenner aus 62 eingereichten Entwürfen für die weitere Bearbeitung ausgewählt. Es sind Arbeiten von Fritz Balthaus, Erika Klagge, Michael Korb/Silke Miche und Susanne Bayer.

Die ausgewählten Ideen werden am 22. Februar, ab 18.30 Uhr, in der Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, in 10369 Berlin, der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. 

Ein "Jahreszeitbrunnen" von Fritz Balthaus verkörpert die verschiedenen Aggregatzustände des Wassers. Im Wechsel der Jahreszeiten erscheint die Anlage ganz unterschiedlich: im Frühling eine hohe Fontäne, im Sommer schäumende Wasserglocken, im Herbst Nebelschwaden und im Winter eine Eisbahn.
Erika Klagge will zusammen mit Anwohnern, Handwerkern und Künstlern über zwei Sommer hinweg einen neuen Brunnen planen und bauen. Die geraden, schrägen, runden und farbig bunt gebrannten Ziegel der neuen Brunnenanlage tragen Handabdrücke der Anwohner.
Michael Korb/Silke Miche wollen auf dem Platz sechs farbige Felder als ein begehbares Wasserspiel entstehen lassen, aus dem unterschiedlich hohe Fontänen treten. Bei Abschaltung des Wassers ist der gesamte Platz auch für andere Aktivitäten nutzbar.
Susanne Bayer möchte die vorhandene Brunnenskulptur über die gesamten Flächen mit Moosen bepflanzen. Damit bleibt sie in ihrer markanten Form erhalten, verändert sich jedoch zugleich und erhält weiche, sanfte Konturen. Um die Brunnenskulptur entsteht eine kreisrunde Sitzbank.


In der nun anschließenden Überarbeitungsphase konkretisieren und vertiefen die ausgewählten Teilnehmer/innen ihre Ideen und zeigen Möglichkeiten für die Realisierung auf. Bei Bedarf können diese Ideen mit Hilfe professioneller Büros überarbeitet werden. Ende April 2006 entscheidet das Preisgericht, zum dem neben der Bürgermeisterin auch Stadträte, Vertreter von Wohnungsgesellschaften und Bürgervereinen, Künstler und Architekten gehören, über den Gewinner der zweiten Verfahrensstufe.

Von: Text: R. Friedrich, Quelle: Bezirksamt Lichtenberg

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