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Die Vielzahl und Phantasie der Projektideen überraschte und sorgte für eine spannende Diskussion.

78 Ideen für die Bettina-Brache

Ideenbörse im Märkischen Viertel brachte Erstaunliches zu Tage
Juli 2009

Trotz großer Hitze fanden sich am Donnerstag, den 2.7.09 über 80 Interessierte im Foyer der Lauterbachschule zur Ideenbörse für die Bettina-Brache ein. Das ehemalige Grundstück der Bettina-von-Arnim-Schule am Senftenberger Ring soll von seinem Brachendasein befreit und neu genutzt werden. Dieses Projekt ist eine der Auftaktaktionen des Stadtumbaus West, mit denen die städtebauliche Situation im MV insgesamt verbessert werden soll.

Anwohner und Vertreter von Initiativen und Institutionen diskutierten zunächst in thematischen Gruppen Bedürfnisse und Wünsche einzelner Interessengruppen. Am Tisch „Erwachsene und Senioren“ war ein großes Interesse für generationenübergreifende Angebote auszumachen. Auch umfriedete und gestaltete Grünflächen sind eine willkommene Ergänzung zum bestehenden Grün genauso wie Miet- bzw. Schlüsselgärten, die eine gemeinschaftliche nachbarschaftliche Nutzung ermöglichen.

Allerlei sportliche Aktivitäten wünschten sich Jugendliche und Kinder. Angefangen bei der Fußballwiese bis hin zum Klettergarten, die ganze Palette an Sport- und Spielangeboten ist nachgefragt. Besondere Beiträge wurden mit vorbereiteten Ideen zu einer das Mittelfeldbecken umfassenden Seenlandschaft (Mitte(l)Meer) sowie zu einem Bildungs- und Erholungspark (Humboldt-Erlebnispark) und zu einem Freizeit-, Sport- und Schulungszentrum für Jung und Alt präsentiert. Auch die Planungen des TSV Wittenau für ein Sport- und Gesundheitszentrum Nord wurden positiv aufgenommen.
Parallel zur Diskussion wurden durch eine Grafikerin Ideenskizzen zur Veranschaulichung der Vorschläge realisiert. Für ein erstes anschauliches Meinungsbild erhielten alle Teilnehmer vier Bewertungspunkte zur Kennzeichnung ihrer Lieblingsideen auf der Ideenwand.

Die Schülerfirma „Cafeteria“ sorgte für das leibliche Wohl und nach Stärkung und informellem Austausch in einer aktiven Pause wurden alle gesammelten Ideen im Plenum vorgetragen, diskutiert und die Bewertungen kommentiert.
Auf der Ideenbörse wurde eine überraschende Vielfalt von interessanten Ideen zusammengetragen, die sich auch an anderer Stelle im MV verwirklichen lassen. Wichtig im weiteren Prozess der Umsetzung der Ideen ist die Ermittlung bzw. der Ausbau von tragfähigen Trägerstrukturen, die die Verantwortung für die Bewirtschaftung der Fläche übernehmen.

Im September werden die Ergebnisse des Verfahrens der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

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Von: M. Bensch / Gruppe F

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