Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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2. Stadtteilkonferenz im Märkischen Viertel

Am 11. Februar 2009 fand im Fontane Haus die 2. Stadtteilkonferenz statt.
Februar 2009

Knapp 100 Interessierte waren gekommen, um sich über den aktuellen Stand zu informieren und eigene Anregungen einzubringen. Neben Anwohnern waren Vertreter des Bezirksamts, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Max- Genossenschaft und der GESOBAU AG anwesend. Mit dem Publikum diskutierten auf dem Podium Herr Schulgen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
Herr Helmuth-Palland vom Bezirksamt Reinickendorf sowie Frau Zimmer und Frau Hunkenschroer von der STERN GmbH, die das städtebauliche Entwicklungskonzept für den Stadtumbau im Märkischen Viertel erarbeitet hat.

Herr Schulgen beschrieb die Aufgabe der Senatsverwaltung als eine „koordinierende und die finanziellen Voraussetzungen schaffende“. Er hob die Bedeutung des Märkischen Viertels hervor als ein „Modellprojekt der energetischen und integrativen Arbeit, welches die Bundesregierung gern vorführt.“

Herr Helmuth-Palland vom Bezirksamt Reinickendorf sprach die Bedeutung des Märkischen Viertels als herausragende Siedlung der 60er Jahre an. Außerdem betonte er: „Das Bezirksamt übernimmt gern die Aufgabe, den Standort attraktiver zu machen. Ohne den Stadtumbau wäre das allerdings nicht möglich.“

Frau Hunkenschroer (S.T.E.R.N. GmbH) ließ den bisherigen Verlauf noch einmal Revue passieren und stellte detailliert bisher genannte Kritikpunkte und Projektvorschläge in den von S.T.E.R.N. GmbH definierten fünf räumlichen Schwerpunkten vor.

Hervorgehoben wurde von allen Mitgliedern des Podiums, welche Bedeutung die Anwohner in dem Stadtumbau-Prozess einnehmen. Interessierte haben die Möglichkeit, in nach räumlichen Schwerpunkten gegliederten workshops und Diskussionsrunden ihre Vorstellungen und Wünsche direkt einzubringen.

Als konrekte Baumaßnahmen für 2009-2010 sind bisher u.a. die Erneuerung des Fußweges am Welzower Steig und der Bolzplatz Markendorfer Straße vorgesehen. Mit Blick auf die hohe Zunahme von Schülern im Grundschulalter werden in den Schulen des Gebiets zusätzliche Klasssenräume gebaut.

Außerdem wird im April 2009 ein Quartiersbeirat konstituiert. Dieser zur Hälfte aus Vertretern wichtiger Institutionen, von Vereinen, Eigentümern, Gewerbetreibenden und zur anderen Hälfte aus Bewohnern des Viertels bestehen.

Im zweiten Teil der Konferenz hatten die Teilnehmer wie auch schon bei der 1. Stadtteilkonferenz die Möglichkeit, Wünsche und Anmerkungen einzubringen. Genannt wurde hier u.a. die Verbesserung der Pflege der Grünanlagen und die Verringerung des Verkehrs auf dem Wilhelmsruher Damm. Die Integrationsbeauftragte der GESOBAU AG, Frau John, sprach die Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern und älteren Bewohnern an und bat, dies bei der Besetzung des Quartiersbeirats zu beachten.

Von: Text, Foto: C. Rackow

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