Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Die Leiterin des Atriums, Claudia Güttner, bei der Eröffnung auf der neuen Bühne
Viele Gäste waren bei schönstem Wetter zur Eröffnung von Kunstfestival und Schulhof gekommen
Unterm Asphalt sprießen schon die Gräser

Kunst und Grün brechen durch den Asphalt

Ein neu gestalteter Schulhof der Jugendkunstschule bot Platz für die Eröffnung eines Kunstfestivals
Juli 2016

Elefanten, Affen und bunte Vögel saßen am 4. Juli 2016 auf dem neuen Schulhof der Jugendkunstschule Atrium im Märkischen Viertel. Mit "Lost in the Jungle" feierten 738 Schülerinnen, Schüler und Helfer sowie ihre Besucher vier Tage lang ein außergewöhnliches Event aus Musik, Theater, Tanz, Performance und bildenden Künsten. Eine erfolgreiche Opernaufführung im vergangenen Jahr gab für die Bettina-von-Arnim-Oberschule im Märkischen Viertel den Anstoß, zusammen mit der benachbarten Jugendkunstschule Atrium, der Musikschule und weiteren Schulen ein Kunstfestival zu organisieren.

Die Eröffnung fand auf dem komplett erneuerten nördlichen Schulhof des Atriums statt, wo noch vor kurzem hauptsächlich Autos parkten: Er war mit 165.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau West entsiegelt und neu gestaltet worden. 

Unter den Gästen der Festival- und Schulhof-Eröffnung waren, neben zahlreichen anderen Unterstützerinnen, die Reinickendorfer Bezirksstadträtin für Schule und Kultur, Katrin Schultze-Berndt, und Martin Lambert, Stadtrat für Stadtentwicklung. 

Der zuvor voll asphaltierte Hof wurde größtenteils entsiegelt. Auf den neu angelegten Flächen mit Beeten und Schotterrasen kann sich jetzt das Grün entwickeln. Dies tut es auch in zwei Bereichen, in denen der Asphalt lediglich aufgebrochen und liegengelassen wurde. Zwischen den groben Teerschollen brauchen die Pflanzen noch etwas Zeit. Die dort verankerten Metallskulpturen sind dafür umso besser sichtbar.

Auf dem Hof gibt es außerdem Sitzbänke aus Naturstein sowie frisch gepflanzte Jungbäume neben den ausladenden, alten Exemplaren. Am Gebäude wurde eine große, hölzerne Bühne für Aufführungen der Jugendkunstschule errichtet, die bei der Eröffnungs­veranstaltung kaum ausreichte für die zahlreichen Gäste und Interviewpartner der beiden jugendlichen Dschungel-Moderatoren. Jedem der Podiumsgäste drückten die Organisatorinnen eine Pflanze in die Hand, insgesamt 700 "Kulturpflanzen" wurden an zwei Tagen in die Erde gebracht, um Kultur noch besser im Herzen des Märkischen Viertels zu verwurzeln.

Von: Anka Stahl

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