Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Uwe Brockhausen, Frank Balzer und Kathrin Janert (von links) bei der Grundsteinlegung für die neue Kita
So soll die Kita einmal aussehen

Grundstein für die neue Kita im Märkischen Viertel gelegt

120 Kinder können ab 2017 in dem attraktiven Neubau am Senftenberger Ring betreut werden
November 2015

Am 13. November 2015 wurde am Senftenberger Ring 29 auf dem Gelände des kürzlich abgetragenen Regenbogenhauses der Grundstein für eine neue Kita im Märkischen Viertel gelegt. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte nur etwa zehn Monate nach dem Auftakttreffen zwischen dem Bezirksamt Reinickendorf und dem Träger des Vorhabens, dem Evangelischen Kirchenkreisverband für Kindertageseinrichtungen in Berlin Mitte - Nord.

Ein solcher Zeitplan von der Idee bis zur Ausführung lässt sich nur umsetzen, wenn alle Beteiligten sich besonders engagieren, so die Vorstandsvorsitzende des Kita-Verbandes Kathrin Janert. Zwei Monate nach den ersten Gesprächen wurden mittels Gutachterverfahren die Architekten ausgesucht, einen weiteren Monat später stand die Finanzierung, die zu großen Teilen aus dem Förderprogramm Stadtumbau West erfolgt. Bereits im Juni war der Entwurf der SHS Architekten fertig - modern und offen zeigt sich das Haus inmitten ausgedehnter Freiflächen am Rand des Parks am Mittelfeldbecken in den Plänen.

Die Eile ist begründet, denn der Bedarf an Betreuungs­plätzen ist sehr groß, wie Bezirksbürgermeister Frank Balzer bei der Grundsteinlegung betonte. Der amtierende Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Soziales, Uwe Brockhausen, nannte für den Bezirk Reinickendorf eine Betreuungsquote von 47 Prozent bei den Kindern im Alter bis zu sechs Jahren - das ist weit unter dem Berliner Durchschnitt. Stadtrat Brockhausen dankte der evangelischen Kirchengemeinde, die das Grundstück zur Verfügung stellte, und dem Träger, mit dem man bereits gute Erfahrungen gemacht habe.

Verbands-Vorstandschefin Janert befüllte dem Brauch gemäß eine Röhre mit aktuellen Dokumenten wie Bauplänen, Münzen und einer Tageszeitung. Diese Flaschenpost in die Zukunft versenkte sie zusammen mit Bürgermeister Balzer und Stadtrat Brockhausen im Boden unter der Grundplatte, die zurzeit gegossen wird. Alle Gäste der Grundsteinlegung wünschten dem Bau ein gutes Gelingen und versprachen, sich im Sommer 2016 zum Richtfest wieder zu treffen.

Von: Anka Stahl, Grafik: SHS Architekten

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