Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Landschaftsarchitekt Frank von Bargen, Renate Villnow vom Stadtplanungsamt und Stadtrat Martin Lambert (von links)
Die rot gekennzeichneten Abschnitte sind Teil der aktuellen Baumaßnahme

1. Spatenstich für Wege- und Brückenbau

Baubeginn von zwei großen Projekten im Märkischen Viertel - fast eine Million Euro werden investiert
Juli 2014

Kürzlich starteten die Bauarbeiten am Fuß- und Radwegenetz im Märkischen Viertel. 995.000 Euro werden bis 2015 aus dem Förderprogramm Stadtumbau West dafür investiert.

Am 24. Juli 2014 begrüßte Stadtrat Martin Lambert, im Bezirk Reinickendorf für den Stadtumbau zuständig, zahlreiche Akteure und Gäste aus dem Viertel zum symbolischen 1. Spatenstich. Nicht nur die Bagger für den Wegeausbau waren zu bestaunen, sondern auch ein hoher Kran, der vorbereitende Bauwerke für die Errichtung der Brücke über den Packereigraben setzte.

Das "Grüne Gelenk" - ein neuer Steg über den Packereigraben

Endlich starteten nämlich auch die Bauarbeiten für eine neue Fußwegeverbindung zwischen dem Märkischen Zentrum und dem Stadteilpark am Mittelfeldbecken. Sie überspannt den Packereigraben und wird als Stahlkonstruktionsbrücke ausgeführt. Ende des Jahres soll die Brücke fertig sein. Mehr zu diesem Projekt können Sie HIER nachlesen.

Rahmenkonzeption

Grundlage für die Planungen zur Qualifikation der Wegeverbindungen im Märkischen Viertel bildet ein im Jahr 2011 erarbeitetes Wegenetz-Rahmenkonzept. Mit den daraus abgeleiteten Bauprojekten wird eine verbesserte Ost-West-Verbindung zwischen dem S- und U-Bahnhof Wittenau und der Tram-Endhaltestelle Rosenthal Nord erreicht. Gleichzeitig wird die Nord- und Nord-Ost-Anbindung nach Lübars und Blankenfelde optimiert. Die Wegeverbindungen ergänzen die übergeordneten Wege wie den Mauerweg, die Humboldtspur entlang des Nordgrabens und den Welzower Steig in Richtung Tegeler Fließ.

Barrierefreiheit

Die Maßnahmen berücksichtigen zudem die demographische Entwicklung im Märkischen Viertel: Alle umzubauenden Wege werden drei Meter breit und bekommen eine Asphaltdecke. So sind sie für Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer gleichermaßen geeignet. An einigen Stellen ist es erforderlich, vorhandene Strauch- und Heckenpflanzungen zurückzuschneiden oder zu beseitigen. Damit werden breitere Wege geschaffen, Sichtbeziehungen für eine bessere Orientierung hergestellt und Angsträume abgebaut.

An den Abstimmungen der Baumaßnahmen waren auch die angrenzenden Eigentümer wie die GESOBAU AG und der maX-Baugenossenschaft beteiligt.

Von: Bezirksamt Reinickendorf u. S.T.E.R.N. GmbH, Grafik: Karte: Seebauer, Wefers und Partner GBR