Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Kalenderhof des Förderzentrums "Schule am Friedrichshain"
Staatssekretär Gothe und Bezirksbürgermeister Schulz im Gespräch mit der Leiterin des Begegnungszentrums, Nadine Pöffel

Fertigstellung des Förderzentrums der Schule am Friedrichshain und des Begegnungszentrums des INTEGRAL e.V.

Die ehemalige Kita wurde nach den Bedürfnissen der NutzerInnen umgestaltet
April 2012

Am 26. April 2012 trafen sich Politiker, Verwaltungsfachleute und PlanerInnen um gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern die schon 2011 erfolgte Fertigstellung des Gebäudes für die Außenstelle des Förderzentrums "Schule am Friedrichshain" und des Begegnungszentrums für Menschen mit und ohne Behinderungen von INTEGRAL e.V. zu feiern.

Aus einer ehemaligen Kindertagesstätte entstand zwischen 2008 und 2010 ein helles freundliches Haus mit einem attraktiven Außengelände, das optimal auf die Bedürfnisse der behinderten und nicht behinderten, jungen und älteren NutzerInnen abgestimmt ist.

Der Friedrichshainer Bezirksbürgermeister Franz Schulz bewertete diesen neuen Lern- und Lebensort als beispielgebend für Berlin. "Diese hohe Qualität sind wir unseren Kindern schuldig", sagte Schulz. Auch der Staatssekretär für Bauen und Wohnen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe, würdigte den Bau und besonders die Außenanlagen als Vorzeigeprojekt und Beweis für die hohe Bedeutung des Stadtumbaus Ost für die Entwicklung des Gemeinwesens. Schulstadtrat Dr. Beckers kündigte seinen baldigen Besuch der Schule im normalen Betrieb an.

Knut Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat für Soziales, Beschäftigung und Bürgerdienste, sprach über die überaus wichtige und erfolgreiche Arbeit des Vereins INTEGRAL, der seit 21 Jahren behinderten und nicht behinderten Menschen einen Begegnungsort bietet. Das Begegnungszentrum ist weit über den Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg hinaus bekannt und wird täglich von 60 bis 80 Menschen genutzt. Baustadtrat Hans Panhoff dankte abschließend noch einmal allen an diesem anspruchsvollen Projekt Beteiligten.

Nach dem Dank der beiden Leiterinnen der Einrichtungen und einer gelungenen Aufführung der Schülerinnen und Schüler führten die Architekten durchs Haus und erklärten die Besonderheiten, z.B. verstärkte Schallisolierung und Verschattung, um Außenreize zu minimieren und eine besondere Flucht- und Sicherungsanlage. Bei einem Imbiss im großen Veranstaltungsraum des Begegnungszentrums tauschten sich die Anwesenden über vergangene und zukünftige Projekte aus.

Lesen Sie mehr zum Gebäude und zu den Außenanlagen auf den Projektseiten.

Von: Text: Anka Stahl, Fotos: bsm mbH, Anka Stahl