Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Jürgen Hofmann, Sprecher des FAN-Beirates berichtet über das Erreichte
Stadtplanerin Genia Krug stellt die Bilanzbroschüre vor
Danke an die bisherigen Mitglieder des Beirates, vorn links Bezirksstadträtin Birgit Monteiro

Frankfurter Allee Nord: Beirat blickt optimistisch nach vorn

10. Stadtteilkonferenz zieht Bilanz und wählt neue Mitglieder
Oktober 2017

Beiratssprecher Jürgen Hofmann hat an diesem 4. Oktober gut lachen, denn für die Neuwahl des FAN-Beirates gibt es genügend Bewerberinnen und Bewerber und so kann die Kandidatenliste schnell abgeschlossen werden. Viele sind schon von Anfang an (2012) dabei und die meisten begründen ihre Entscheidung, noch einmal zu kandidieren, mit einem Rückblick auf die vergangene „Amtszeit“ des Gremiums. „Es ist doch toll, zu spüren, dass etwas passiert und dass man dabei mitgestalten kann“, sagt etwa Günter Simon, der in der Arbeitsgruppe Verkehr mitarbeitete. „Wir diskutieren immer sehr konkret über Themen wie Streckenführung der Straßenbahn, Barrierefreiheit oder sichere Straßenüberführungen. Dabei kommen wir auch mit Fachleuten von der BVG und dem Bezirksamt ins Gespräch und erfahren so aus erster Hand, welche Vorschriften zu beachten sind und warum manche Vorhaben so und nicht anders realisiert werden müssen.“

Jürgen Hofmann erläutert in seinem Fazit, wofür Gelder aus dem FAN Fonds bewilligt wurden. Dem Beirat stehen jedes Jahr 15.000 EUR zur Verfügung, die er für gemeinnützige Zwecke im Kiez ausgeben kann. Da werden Kiezfeste organisiert, Theaterprojekte unterstützt oder auch ein Graffitiprojekt am Zoschke-Stadion gefördert. Die Bezirksstadträtin Birgit Monteiro, stets bestens informiert über die offenen, monatlichen Treffen des Beirates, ist sichtlich stolz, dass dieser so sachorientiert arbeitet. „Bei diesen Beratungen erfahre ich eben ganz direkt, wie die Planungen unseres Amtes bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Ich empfinde dies wirklich als Gewinn.“ 

Zu verdanken ist die gute Zusammenarbeit zwischen Beirat und Bezirksamt vor allem der Gebietsbeauftragten STATTBAU GmbH, die die Maßnahmen im dortigen Stadtumbaugebiet seit 2012 fachlich und organisatorisch begleitet. Constance Cremer, Mitarbeiterin bei STATTBAU, bedankt sich an diesem Abend dann auch sehr herzlich bei allen Mitwirkenden mit einem kleinen Geschenk. Und Patric Tavanti,  Leiter des Kinder- und Jugendzentrums HolzHaus und Gastgeber der 10. FAN-Konferenz, spendiert einen kleinen Imbiss für die Gäste. Auch seine Einrichtung konnte schon mehrfach vom Fonds profitieren und kleine Anschaffungen tätigen. 

Im zweiten Teil der Konferenz zieht Stadtplanerin Genia Krug von STATTBAU Bilanz und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Die Projektleiterin für das Stadtumbaugebiet Frankfurter Allee Nord erläutert, welche Maßnahmen in den nächsten beiden Jahren in Angriff genommen werden. In der soeben erschienen Broschüre über 6 Jahre Stadtumbau zwischen Frankfurter Allee und Gotlindestraße sind bisherige und geplante Projekte anschaulich dargestellt. „Bei den neuen Projekten bauen wir wieder auf Ihre Mitarbeit“, sagt Genia Krug und lädt den Beirat zur nächsten Konferenz im ersten Halbjahr 2018 ein. 

Die Broschüre „Zwischenbilanz 2017 im Stadtumbau- und Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord“ steht hier zum Download bereit (PDF, 10 MB).

Von: STATTBAU / B. Gericke (Redaktion Stadtumbau)

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