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Das Klettergerüst weckt die Phantasie der Kinder
Rutsche im Kleinkindbereich
Das Nilpferd wacht am Buddelkasten

Frankfurter Allee Nord: „Singemäuse“ haben draußen mehr Platz zum Spielen

Die Außenanlagen der Kita an der Gotlindestraße laden zur Bewegung ein
September 2017

„Guck mal, wie ich rutsche“, werden Gäste freudig begrüßt. Die älteste Gruppe darf natürlich länger als die anderen draußen bleiben und das große Spielgerät mit Klettertunnel, Rutsche und Aussichtsturm ganz für sich in Beschlag nehmen. Leiterin Irmgard Duletzki ist hoch erfreut, dass bis auf eine kleine Ecke, die später noch mit Hochbeeten gestaltet werden könnte, alle Innen- und Außenarbeiten an ihrem Gebäude abgeschlossen sind. „Jetzt können wir uns wieder mehr auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren“, betont sie. Die 236 Kinder, darunter einige mit gesundheitlichen Einschränkungen, andere mit geringen Deutschkenntnissen, sollen hier im Kindergarten lernen, spielen und sich selbst ausprobieren. Der Garten, die letzte Baustelle der dreijährigen Sanierungs- und Ergänzungsphase, bietet jedenfalls gute Bedingungen für das altersgerechte, phantasievolle Spielen.

Im östlichen Gartenbereich, vor dem neu errichteten Krippengebäude, befindet sich ein ovaler Spielbereich, der sich besonders für die 1- bis 3-Jährigen eignet. Ein Bonbon sind die kleinen Podeste, auf denen eine ganze Gruppe Platz hat und vielleicht sogar etwas aufführen kann. Der Hügel dahinter bildet nicht nur eine optische und akustische Grenze, sondern regt auch zur Bewegung an: im Sommer zum Runterkullern, im Winter zum Rodeln. Am Buddelplatz für die Krabbelkinder, bei Hitze durch ein flexibles Sonnensegel überdacht, grast friedlich ein Nilpferd aus Granit, auf dem die Kinder gern reiten.

Der westliche Bereich vor dem sanierten Hauptgebäude umfasst einen Buddelplatz, die Schaukeln für die Großen und das hölzerne Klettergerüst. Es bietet viele Möglichkeiten zum Klettern, Hangeln und Rutschen. Auch die unterschiedlich hohen Reckstangen sollen die Kinder motivieren, eigene Grenzen auszutesten.

Im rückwärtigen Bereich der Kita wurde eine größere Rasenfläche angelegt, die über eine Terrasse direkt von den Gruppenräumen erreichbar ist. Hier können die Kinder nach Herzenslust Purzelbäume schlagen, um die Wette rennen oder im Hochsommer auch mal im Freien Mittagsruhe halten.

Den Landschaftsarchitekten Biller und Lang ist es gelungen, neben den Spielzonen verschiedene Funktionsbereiche unterzubringen – und das trotz der geringen Grundstückstiefe. So fügen sich die Kinderwagen-Garage, das Gerätehaus und die Fahrradständer harmonisch in das Gelände ein, ohne den Bewegungsdrang der Kinder einzuschränken.

Mit der Vollendung des Gartens der „Singemäuse“ und der benachbarten Kinder- und Jugendeinrichtung „Holzhaus“ ist das Gebäude-Ensemble auf der nördlichen Seite der Gotlindestraße abgeschlossen.

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

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