Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Blick vom Schulhof auf den Georg-Friedrich-Händel-Saal
Bürgermeisterin Herrmann, Rektorin Klee, Senatorin Lompscher, Architekt Numrich und Staatssekretär Pronold bei der Schlüsselübergabe
Der Chor "be:one" ist "Happy" über den neuen Auftrittsort
Lichtstimmung im Foyer
Streicher des Kammerorchesters bei der Probe

Händel wäre begeistert…

Für die Musiker von morgen: Der Konzertsaal im Händel-Gymnasium wurde feierlich eröffnet
März 2017

Im Januar die Elbphilharmonie, Anfang März der Pierre-Boulez-Saal und nun die "kleine Philharmonie" am Frankfurter Tor – an Vergleichen wurde nicht gespart zur feierlichen Eröffnung des neuen Musik- und Multifunktionssaals für das Händel-Gymnasium am 27. März 2017. Eine "Perle" sei entstanden – so die für den Stadtumbau zuständige Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher. Die Senatorin lobte die Einhaltung der für ein solches Projekt kurzen Bauzeit von zweieinhalb Jahren und der moderaten Bausumme von knapp vier Millionen Euro, finanziert aus dem Stadtumbau-Programm.

Des Lobes voll waren auch die anderen Redner, die gekommen waren, um dieses im Rahmen der Städtebauförderung herausragende Projekt zu feiern: der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold, der Grüße und Glückwünsche von Bundesbauministerin Barbara Hendricks ausrichtete, Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, die betonte, das eine solche kleine Philharmonie dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und dem Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium absolut angemessen sei, sowie der Architekt Arthur Numrich, der im Anschluss den großen, goldenen Schlüssel an Schulleiterin Meike Klee übergab, die als neue "Hausherrin" die Veranstaltung moderierte.

Große Freude und Stolz waren allen Beteiligten anzumerken, und tatsächlich ist hier am neuen Bildungsstandort am Frankfurter Tor mit Bibliothek, Lesegarten, Gymnasium, Konzertsaal und Kita eine seltene Kombination an für die Stadtgesellschaft überaus wichtigen Bauten in einer herausragenden Qualität gelungen, die sich architektonisch aufeinander beziehen und doch jeweils ihren ganz besonderen Charakter wahren. Das dies erreicht wurde – und 2018 mit der Fertigstellung des Bibliotheksvorplatzes abgeschlossen wird – ist auch der Verdienst vieler Menschen in den zuständigen Ämtern des Bezirks und des Senats sowie des Gebietsbeauftragten vom Büro Herwarth + Holz.

Diesem hohen Engagement und der Professionalität zeigten sich an diesem Tag auch die eigentlichen Nutznießer des großen Kraftaktes würdig: Die hoch angesehene musikorientierte Schule hatte mit Ausschnitten aus Händels Feuerwerksmusik, von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" sowie einigen modernen und selbst arrangierten Chorstücken ein von den knapp 300 Gästen im Saal bejubeltes Programm zusammengestellt. Dabei konnten sich die Gäste von der wunderbaren Akustik des Saals überzeugen, für die das Institut ISRW gesorgt hatte. In diesem erstaunlichen Saal hört man einzelne Sängerinnen und Sänger heraus und jeder Zungenschlag erhält eine Bedeutung.

Von dieser Herausforderung ließen sich weder die jungen Musikerinnen und Musiker des Kammerorchesters noch die Mitglieder des Chores "be:one" abschrecken. Neben dem Feuerwerk des Kammerorchesters waren unter anderem ein nur durch Stimmen und Körper erzeugter Gewitterguss einer indischen Volksweise und der Hit "Happy" zu hören, bei dem dann auch begeistert mitgeklatscht wurde.

Eine ganze Konzertwoche widmet das Gymnasium nun seinem neuen Konzertsaal, der mit seiner polierten Außenhülle in der Frühlingssonne funkelt. Wie man hört, sind alle Konzerte im von der Schulkonferenz "Georg-Friedrich-Händel-Saal am Frankfurter Tor" getauften Haus bereits ausverkauft. In Zukunft wird nicht nur die Schule den Konzertsaal nutzen. Mit seiner variablen Bühne und dem zuschaltbaren Foyer ist er auch für andere Veranstaltungsarten geeignet und wird neben der Bibliothek zu einem weiteren wichtigen Ort für die Kultur im Kiez und darüber hinaus avancieren.

Von: Text u. Fotos: Anka Stahl, Bianka Gericke (Foto 4 u. 5)

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