Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Juliane Witt und Christian Gräff eröffnen als verantwortliche Stadträte das sanierte Gebäude
Ein Ständchen zur Einweihung
Architektin Regina Hille führt durch das Haus - hier der Raum für musikalische Früherziehung
Das fröhliche Logo der Musikschule am Giebel

Hans-Werner-Henze-Musikschule feierlich wiedereröffnet

Der Hauptsitz der Musikschule Marzahn-Hellersdorf wurde umfassend saniert
September 2016

Am 15. September 2016 feierte die Musikschule Marzahn-Hellersdorf mit Gästen vom Bezirksamt, den Architekten und Bauleuten und natürlich mit den heutigen und ehemaligen Schülern die Fertigstellung der Sanierung und Modernisierung. Die Arbeiten zwischen 2012 und 2016 waren mit mehr als zwei Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm finanziert worden, darunter auch mit Mitteln aus dem Strukturfonds EFRE der Europäischen Union.

Anschließend an die Festreden von Stadtrat Christian Gräff, Stadträtin Juliane Witt und Direktorin Yvonne Moser sowie musikalischen Trommelwirbel und Violinständchen, führte die für alle Bauabschnitte verantwortliche Architektin Regina Hille durch die Räume. 

Nach dem Anbau eines Aufzugs an den Typen-Schulbau von 1973 war zuerst der Brandschutz optimiert worden, bevor 2015 bis 2016 die Gebäudehülle energetisch saniert wurde. Dazu gehörten der Austausch der Heizungsanlage sowie ein neuer, repräsentativer Eingangsbereich mit Vordach und Außentreppe. Von hier aus betritt man das neue Foyer und blickt auf die typischen rasterförmig angeordneten kleinen Treppenhausfenster, die ein interessantes Spiel von Licht und Schatten erzeugen.

Zahllose Details hat Architektin Hille mit der Musikschule und dem Kulturamt abgestimmt, um die Wünsche der Nutzer soweit wie möglich zu erfüllen. So gibt es nun einen gemütlichen Aufenthaltsraum, den sicher nicht jede Musikschule vorweisen kann. Mit dem Aufnehmen und Weiterentwickeln der architektonischen Elemente aus den 1970er-Jahren zeigte die Architektin, dass diese durchaus auch heute von ästhetischem Wert sind. Das Spiel von Altem und Neuem, von schlichten, aber auch edlen Materialien, macht den Reiz dieses modernisierten Schulgebäudes aus.

Die Gäste gewinnen durch die Führung einen Eindruck von der langjährigen, intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Kulturstadträtin Witt sprach bei der Eröffnung von einem Orchester, das gut zusammenspielt und Christian Gräff lobte das Durchhaltevermögen von Lehrpersonal und Schülerschaft - ein Jahr lang musste der Unterricht an andere Standorte verlegt werden.

Obwohl die Akustik noch verbesserungswürdig ist, freuen sich alle, wieder vor Ort in schönen hellen Räumen musizieren und den neu gestalteten Garten genießen zu können.

An der gedämmten, hellen Fassade mit den roten Fensterfassungen und Jalousien prangt weithin sichtbar ein neues Logo aus stilisierten farbigen Noten. Musik ist einfach und macht Freude - so könnte man die zeichenhaften Botschaft des Künstlers Michael Laube am Giebel verstehen. Die Begeisterung überträgt sich durch die Musik und die engagierten Gastgeber unmittelbar auf die Gäste. 

Von: Text u. Fotos: Anka Stahl

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