Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


2. Planungsparty in Buch
Zustand des Platzes vor der Sanierung

Mitgeplant - Spielplatz Theodor-Brugsch-Straße

Skaten, Hüpfen und Chillen: Die 2. Planungsparty diskutiert über Entwürfe
August 2016

Den Ameisenspielplatz in Buch haben die Kinder des Stadtteils bereits in Beschlag genommen. Die angrenzende Sport- und Erholungsfläche für die Jugendlichen ist dagegen seit drei Jahren gesperrt. Damit hier bald wieder Gelegenheit zum Chillen und Skaten ist, wurden die jungen Leute nach ihren Ideen befragt. Was die Ergebnisse der 2. Planungsparty sind, lesen Sie hier.

Im Wohngebiet Buch an der Theodor-Brugsch-Straße nahe der Karower Chaussee spielen Kinder auf dem vor kurzem sanierten Ameisen-Spielplatz. Daneben jedoch ist das asphaltierte Terrain für die älteren Kinder verwaist. Noch erobert sich hier die Natur die Fläche zurück. Wegen der damit verbundenen Unebenheiten und Risse wurde sie vor etwa 3 Jahren gesperrt.

Wie gut, dass inzwischen die vom Berliner Senat gewünschten Pläne zum Umbau der Spielfläche spürbar Gestalt annehmen, wie man auf der so genannten 2. Planungs-Party am 18. August sehen konnte. Bereits im Juli 2016 waren dafür unter aktiver Beteiligung von Kindern und Jugendlichen Vorschläge zusammengetragen worden. Gemeinsam überlegte man, was es hier künftig geben müsste. Auf Grundlage dessen entwickelte nun ein Planungsbüro zwei Entwürfe: mit Doppel-Schaukel, ca. 17 Meter langem Feld für Fußball oder Streetball, Klettergerüst, Trampolin und Seilbahn. Die Entwürfe wurden eingangs ausführlich erläutert.

Versammelt am Durchgang des Wohngebiets zum Lindenberger Weg und zum riesigen Krankenhaus-Komplex brachten die Anwesenden ihre Bedenken, Ideen oder Vorzüge zum Ausdruck. Die nicht wenigen Vorbehalte kreisten immer wieder um Sicherheit und vermeintliche Kurzlebigkeit der Geräte oder des Bodenbelags. Da beginnt ein Fachsimpeln unter den Vertretern vom Bezirksamt Pankow (aus den Bereichen Stadtentwicklung, Jugend und Straßen-/Grünflächen) und den Beauftragten für Stadtumbau Ost.

Mitten in den Sommerferien kommen leider nur wenige Kinder und Jugendliche hinzu. Dennoch bringen die Kinder und Jugendliche sowie einige Passanten ihre Ideen und Vorschläge ein, sodass der lebhafte Gedanken­austausch nicht nur auf den Stehtafeln notiert wird, sondern auch einen sichtbaren Fortschritt für die Entwürfe bringt.

Sicher ist, dass zunächst der Asphalt und die beiden Hügel verschwinden, anschließend außen ein neuer Rundkurs für Roller und Skater entsteht. Innen sollen die o. g. Elemente platziert werden, außerdem eine teils überdachte Sitzecke, Fahrradständer und weitere Bänke. Allen ist wichtig, der Jugend einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem sie sich gern aufhält - und dass hier überhaupt etwas passiert. Die künftigen Nutzer haben sich geäußert, was sie sich wünschen, nun liegt es an den Planern und Spezialisten, das gekonnt umzusetzen bzw. bald mit den Bauarbeiten zu beginnen. 

Von: Foto: GRadev