Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Beim ISEK-Forum am 2.6. wurden neue Ideen gesammelt
Bezirksstadtrat Röding (ganz links) erklärt am Barmbeker Weg die problematische Verkehrssituation am Brunsbüttler Damm, der das Gebiet durchschneidet
Der Grünzug am Bullengaben ist eine wichtige Verbindung für die Anwohner
Die Bibliothek im Gebäude des Staaken-Centers ist zu klein

Zukünftiges Gebiet Brunsbütteler Damm / Heerstraße: ISEK-Forum und Gebiets-Rundgang

Stadtumbau-Gebiet soll Ende 2016 festgelegt werden
Juni 2016

Selbst ausgewiesene KennerInnen des 335 Hektar großen Gebiets um Brunsbütteler Damm und Heerstraße kamen beim Rundgang am 24. Mai 2016 mit dem Spandauer Bezirksstadtrat Carsten-M. Röding ins Staunen über die Vielfalt im Quartier. Eben noch in der Großsiedlung, wähnt man sich plötzlich schon in Brandenburg. Hier am Stadtrand gibt es noch viele Freiräume - Grünzüge, große Spielplätze mit Skaterbahn und bald auch ein Naturerfahrungsraum lassen die Großstadt in den Hintergrund treten.

Doch sie ist gleich um die Ecke. Siedlungen im Zeilenbau der 1950er- und 60er-Jahre wechseln sich ab mit Hochhäusern aus den 1970ern. Drei dieser Hochhäuser am Staaken-Center haben einen direkten Zugang zum Einkaufszentrum. Gleich gegenüber befindet sich das Gemeinwesenzentrum mit Stadtteil- und Familienzentrum, nebenan das medizinische Versorgungszentrum und das sanierungsbedürftige Jugendzentrum "Steig" sowie der Kinder- und Jugend­gesund­heits­dienst - alles sehr wichtige Einrichtungen in dem Gebiet mit vielen armen und bildungsfernen BewohnerInnen.

Zurzeit erstellt das Planungs- und Architekturbüro Herwarth + Holz im Auftrag des Bezirksamts Spandau das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für das geplante Stadtumbau-Gebiet Brunsbüttler Damm/Heerstraße, das von der Louise-Schroeder-Siedlung im Norden über die Großsiedlung Heerstraße bis zum Bereich der Grundschule am Amalienhof reichen wird. Auch der Landschaftsbereich rund um den Hahneberg im Westen zählt dazu.

Bei der ISEK-Erstellung sind auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt, ihre Erfahrungen und Wünsche einzubringen. Neben dem Rundgang gab und gibt es weitere Beteiligungs­möglichkeiten, zum Beispiel Veranstaltungen mit Jugendlichen oder Senioren, das ISEK-Forum sowie einen Mit-mach-Stand auf dem Stadtteilfest. 

Der Bezirk hat mit vielen engagierten Akteuren bereits eine große Zahl von Wünschen und Ideen formuliert. Dabei geht es um den Ausbau der sozialen - und Bildungsinfrastruktur, die Aufwertung von Freizeitflächen und die Sanierung von Grundschulen, die Stärkung des Nahversorgungszentrums am Brunsbütteler Damm / Ecke Barmbeker Weg und die Verbesserung der Straßenräume vor allem für Fußgänger. Die trennende Funktion des Brunsbütteler Damms zwischen den nördlich und südlich gelegenen Wohnsiedlungen, gilt es abzumildern.

Am 2.6.2016 fand das erste ISEK-Forum im Kulturzentrum "Gemischtes" statt.

Stadtentwicklungsamtsleiter Markus Schulte informierte gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und dem beauftragten Büro Herwarth+Holz über die in den verschiedenen Abstimmungs- und Beteiligungsterminen angesprochenen Maßnahmen. Die Teilnehmer bewerteten die Wichtigkeit einzelner Projekte mit Punkten und steuerten weitere Ideen und Verbesserungsvorschläge bei. Ein weiteres ISEK Forum ist Ende des Jahres 2016 geplant. Danach soll das Gebiet verbindlich festgelegt werden. 

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.staaken.info

Ansprechpartnerin im Bezirksamt Spandau ist Frau Nagel, Stadtplanungsamt
Tel. 030/90279-2642

Von: Anka Stahl u. Bezirksamt Spandau, Fotos: Anka Stahl, Foto 1: Bezirksamt Spandau

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