Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Stolze Neupflanzer im Hochzeitspark. Alle packen mit an.
Rund 250 Menschen waren zu dem großen Fest gekommen

Rund 250 Menschen strömten zum letzten Pflanzfest in den Hochzeitspark Marzahn

Der Park wurde als Außenstandort der IGA Berlin 2017 ausgewählt
Mai 2016

Am 30. April gab es im Hochzeitspark Marzahn und im benachbarten "Garten der Begegnung" gleich vier Gründe zum Feiern für die rund 250 Gäste, vor allem Menschen aus dem Quartier Mehrower Allee: Hochzeitspark und Kiezgarten wurden als Grüne Außenstandorte der IGA Berlin 2017 im gastgebenden Bezirk Marzahn-Hellersdorf benannt. Damit wollen die IGA, das Land und die Berliner Bezirke die Gäste auch an andere grüne Orte Berlins locken. Geplant sind geführte Rad- und Wandertouren, zurzeit werden alle "Grünen Orte" Berlins in einer Ausstellung im Gebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Haus am Köllnischen Park vorgestellt.

Der zweite Grund ist die Neueröffnung des Gartens der Begegnung nach einer Sanierung. Unter anderem wurden ein grünes Klassenzimmer, Hochbeete für barrierefreies Gärtnern und ein Farbenbeet nach Johannes Itten angelegt. Erste Produkte des Gartens konnten im Garten-Café probiert werden, das wie der gesamte Garten von der Agrarbörse Deutschland Ost e. V. betrieben wird.

Drittens wurde im Hochzeitspark das alljährliche und diesmal auch das letzte Pflanzfest begangen. Mit den 20 neuen Bäumen ist der Garten nun vollständig bepflanzt. Viertens feierten der Bezirk, das Quartiersmanagement (QM) Mehrower Allee, die Agrarbörse und die Menschen im Kiez die endgültige Fertigstellung des Parks mit einem zusätzlichen Eingang und neuen fest installierten Tafeln als Treffpunkt und Ort für Feste im Freien. Aus der relativ kleinen Fläche wurde ein weitläufiger Park mit vielen gemütlichen Plätzen, wo die Anwohnerinnen und Anwohner die Ruhe der Natur oder auch Geselligkeit genießen können. Bei strahlendem Sonnenschein übergaben Sabine Antony vom Bezirksamt sowie Heike Gerth und Raik Berger vom QM die Urkunden an die glücklichen Baumpaten. Mit den Patenschaften erinnern die Menschen an Hochzeiten, Geburten oder einfach Freundschaften.

"Der Hochzeitspark ist ein Beitrag dazu, dass Menschen sich hier im Bezirk verwurzeln können", so Sabine Antony vom Bezirksamt. Trotz anfänglicher Zweifel ist er eine Erfolgsgeschichte, die darauf beruht, dass die Bewohnerinnen und Bewohner hier selbst Hand anlegen und etwas gestalten. Mit den jährlichen Pflanzfesten wurde eine Tradition geschaffen, die ab dem nächsten Jahr mit Baumblütenfesten fortgesetzt wird. Inzwischen können Besucher auf Tafeln im Zentrum des Parks mehr über die Geschichten "hinter den Bäumen" erfahren. Die Broschüre mit diesen Geschichten soll in diesem Jahr mit einem 2. Teil fortgesetzt werden.

Insgesamt flossen seit 2006 mehr als 950.000 Euro aus den Förderprogrammen Stadtumbau Ost, Soziale Stadt sowie Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Haushaltsmittel des Bezirks Marzahn-Hellersdorf in die Gestaltung des Hochzeitsparks Marzahn.

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Von: Anka Stahl

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