Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Übersicht zur Sanierung der fünf Yorckbrücken
Zustand Yorckbrücke Nr. 11; Foto: Grün Berlin Stiftung

Berliner Nord-Süd-Grünzug wird entscheidend aufgewertet

Fünf Yorckbrücken zwischen Flaschenhals- und Gleisdreieckpark werden bis Herbst saniert
Februar 2016

Die Yorckstraße war am letzten Januarwochenende gesperrt. Große Brückenteile von vier der verbliebenen 30 historischen Bahnbrücken über die Verkehrsader wurden per Kran ausgehängt und an einen nahegelegenen Bauplatz gebracht, wo sie bis September saniert werden. Danach können Fußgänger und Radler die Brücken Nummer 11, 14, 15 und 17 als sichere Übergänge vom Flaschenhalspark zum Gleisdreieckpark nutzen. Anschließend wird die Brücke Nummer 10, die seit Eröffnung des Flaschenhalsparks im Frühjahr 2014 als provisorischer Überweg dient, vor Ort saniert. 

Die Übergänge sind ein wichtiger Teil des Nord- Süd-Grünzugs, einer grünen Fuß- und Radwegeverbindung, die vom Hans-Baluschek-Park im Schöneberger Südgelände bis zum Potsdamer Platz und weiter zum Regierungsviertel führt. Teile davon gehören zum im Ausbau befindlichen Fernradweg Berlin-Leipzig. Der Nord-Grünzug ist auch mit der Schöneberger Schleife verknüpft, die weitere barrierefreie grüne Verbindungen zwischen den früher durch Bahnstrecken getrennten Wohnvierteln Tempelhofs und Schönebergs bietet. Sie ist ein Kernprojekt des Stadtumbaus im Fördergebiet Schöneberg Südkreuz. Im Rahmen des Stadtumbaus war schon die historische Brücke Nummer 5 saniert worden.

Die Sanierungskosten für die fünf Brücken werden voraussichtlichen rund 3,2 Mio. Euro betragen, rund 1,8 Mio. Euro trägt das Land Berlin, 1,4 Mio. Euro werden aus Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) finanziert. Weitere Mittel kommen vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg und von der DB Netz AG.

Von: Quelle u. Grafik: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, bearb. A. Stahl, Foto: Grün Berlin Stiftung