Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Blick von der Hertabrücke auf die Sporthalle
Bürgermeisterin Franziska Giffey mit Kindern der Silberstein-Schule
Die Dachkonstruktion ist fertig. Im Hintergrund das neue Hortgebäude

Sporthalle im Bahngraben zwischen Herta- und Hermannbrücke wird drei Schulen versorgen

Das letzte große Stadtumbau-Projekt in Neukölln-Südring liegt im Plan
September 2015

In Neukölln geht dank der Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau West ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung - eine Sporthalle, die ab Herbst 2016 drei Schulen in Nord-Neukölln versorgen soll. Am 25. September 2015 hatte der Bezirk zur Baustellen­besichtigung eingeladen. Zugegen war neben der Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey und den Stadträten für Bildung, Jan-Christopher Rämer, und Bauen, Thomas Blesing, der Abteilungsleiter der Abteilung IV der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dr. Jochen Lang.

Die Dreifelder-Sporthalle wird mit 6,8 Millionen Euro aus dem Stadtumbau-Programm und einer Million Euro Eigenmitteln des Bezirks finanziert und entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Neukölln im Bahngraben zwischen Hermann- und Hertabrücke.

Zuvor war ein neues Hortgebäude für die Silberstein-Grundschule eröffnet worden, das der Schule die Einführung des gebundenen Ganztagsbetrieb als wesentliches Element der Schulentwicklung ermöglicht. Es wurde mit 2,75 Millionen Euro aus bezirklichen Mitteln finanziert. Bis Herbst 2016 werden zwischen den beiden Gebäuden und der S-Bahn weitere 3.000 Quadratmeter Schulhof- und Sportanlagen für die Silberstein-Schule fertiggestellt.

Christian Hartmann von Freitag, Hartmann, Sinz Architekten erläuterte das Konzept und die Umsetzung der beiden Neubauten am Standort. Für die anspruchsvolle Idee der Errichtung von Schulgebäuden im Bahngraben fand das Büro überzeugende Lösungen. Die Gebäude bilden mit ihren Backsteinfassaden ein Ensemble mit dem Stammhaus der Schule. Besondere Herausforderung war die Überwindung des Höhenunterschieds von sechs Metern auf dem Gelände. Das direkt an den Hang gebaute Horthaus, das man in der Mitte betritt, ist mit seinem vier Geschossen auch vom Schulhof aus sichtbar. Die Sporthalle wird durch eine Rampe von der Hertabrücke aus erschlossen. Sie ist wettkampftauglich und fasst 199 Zuschauer. Mit 50 Prozent günstigeren Energieverbrauchswerten, als die aktuelle Energie-Einsparverordnung für Neubauten vorschreibt, wird sie auch im Hinblick auf die Klimaziele des Senats neue Standards setzen.

Von: Anka Stahl

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