Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Sabine Slapa, Geschäftsführerin der "raumplaner", moderiert das Thema "Konflikte und Sicherheit"
Kamera und eine grüne oder rote Karte - das Werkzeug für die Bestandsaufnahme
Stärken und Probleme aus Sicht der Kinder mit Fotos dokumentiert und auf der Karte verortet

ExpertInnenkonferenz zur Spielleitplanung im Gebiet FAN

Wie bewerten Kinder und Jugendliche ihren Kiez und was folgt daraus?
Juli 2015

Lichtenberg soll kinderfreundlicher werden – das Büro für Stadt- und Regionalentwicklung "die raumplaner" erarbeitet für das Stadtumbau- und Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord eine Spielleitplanung.

Im Stadtumbau-Gebiet gibt es nur drei öffentliche Spielplätze: auf dem neu gestalteten Freiaplatz, im Rathauspark und im kürzlich eröffneten und ebenfalls mit Stadtumbaumitteln entstanden Nibelungenpark. An der neuen Spielfläche an der Gotlinestraße wird noch gearbeitet. Aber nicht nur um Spielplätze geht es in der Spielleitplanung, sondern um den gesamten öffentlichen Raum aus Sicht der Kinder.

Nach ausführlicher Bestandsaufnahme in Form von Befragungen und Streifzügen von und mit Kindern und Jugendlichen im Schulalter kamen am 30. Juni Schülerinnen und Schüler der Grundschule auf dem lichten Berg, Filiale Siegfriedstraße, mit Planerinnen und Planern, Verwaltungsfachleuten, Eltern und Interessierten zu einer ExpertInnenkonferenz zusammen, um die Ergebnisse und Schlussfolgerungen gemeinsam zu überprüfen und Ideen für entsprechende Maßnahmen zu entwickeln.

Nach der Begrüßung durch die Jugendstadträtin, Dr. Sandra Obermeyer, fasste Projektleiter Patrick Giebel den Verlauf und die bisherigen Ergebnisse zusammen. In drei Arbeitsgruppen ging es dann in die Detailarbeit: Pläne und Fotos verdeutlichten die von den Kindern und Jugendlichen angesprochenen Stärken und Schwächen des Gebiets in Bezug auf

  • Verkehr und Bewegung
  • Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie
  • Sicherheit und Konflikte

Die Befragung und die Streifzüge mit Kindern und Jugendlichen haben dem beauftragten Planungsbüro einen Einblick in das Gebiet und die Meinungen der Kinder und Jugendlichen gegeben. Nicht nur der Freiaplatz sondern auch das Ringcenter sind besonders attraktiv für sie. Daneben gibt es Orte, die sie als unsicher empfinden, wie z. B. verlassene Orte oder auch Gefahrenräume im Bereich von Straßenkreuzungen. Zahlreiche Anmerkungen von AkteurInnen haben diesen Einblick in das Gebiet bereits ergänzt. In den Arbeitsgruppen der ExpertInnenkonferenz wurden weitere Anregungen gesammelt, die nun in konkrete Maßnahmevorschläge münden sollen. Ende des Jahres wird der fertige Spielleitplan für die Region Frankfurter Allee Nord vorgestellt.

Von: Anka Stahl, Foto 2 und Grafik: die raumplaner

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