Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Das Krokodil ist ein Highlight auf dem Spielplatz im Nibelungenpark
Stadtrat Nünthel gab den Weg frei
Das "Mädchen mit Apfel" von 1974 hat auf der Liegewiese einen neuen Platz gefunden
Held Siegfried und Zwerg Alberich - zwei Maskottchen für den Nibelungenpark

Ein Wohngebietspark für alle Generationen

Neue, dringend benötigte Spiel- und Grünfläche im dynamisch wachsenden Gebiet Frankfurter Allee Nord
Juni 2015

Gleich drei Bezirksstadträte waren vertreten, als am Internationalen Kindertag, dem 1. Juni, der Nibelungenpark offiziell eröffnet wurde. Dr. Sandra Obermeyer und Dr. Andreas Prüfer sahen zu, als Wilfried Nünthel das Band zum Spielplatz durchschnitt, den die Kinder der beiden Kitas Singemäuse und Minimax dann auch freudig stürmten. Die Schulkinder der Schule am lichten Berg tummelten sich lieber auf dem anspruchsvollen Kletterparcours, an der Seilbahn und beim Kletterkreisel.

Auch wenn das Wetter zur Eröffnung nicht gerade zum Sonnenbaden einlud - Anwohnerinnen und Anwohner hatten den Park schon am Wochenende in Besitz genommen. Daran sehe man: "Er ist genau richtig.", so Frau Hartigs vom FAN-Beirat, die von Anfang an im Rahmen der AG Wohngebietspark an der Planung mitarbeitete. "Dieser Park ist ein Musterbeispiel für geplante und spontane Bürgerbeteiligung", beschrieb sie den Prozess. Schon 2011 habe das benachbarte Gymnasium erste Vorstellungen entwickelt und alle dazu eingeladen, im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft daran mitzuwirken.

Der Park im Karree zwischen Hagen-, Rüdiger-, Gotlinde- und Dietlindestraße, schon 2007 in einer Voruntersuchung als Aufgabe beschrieben, wurde mit dem beschlossenen Abriss des Schulgebäudes an der Hagenstraße zu einem zentralen Anliegen im Sanierungsgebiet. 2013 fand ein Bürgervotum zur Auswahl des Landschaftsplanungsbüros statt. Das Büro hochC erhielt den Auftrag, seine Vorstellungen von einer zentralen Wiese, einem Rundweg und unterschiedlichen Aktivitätsbereichen mit den Bürgerinnen und Bürgern und auch den Kindern weiterzuentwickeln. Trotz oder gerade wegen intensiver Diskussionen über die Pläne ist am Ende ein großzügiger Park für alle Generationen entstanden. Neben den Spiel- und Sportbereichen – dazu gehört auch ein Bolzplatz – gibt es eine lange Tafel als Treffpunkt und unterschiedliche Sitzgelegenheiten für alle Ansprüche – von blankem Stein bis zur Bank mit Lehne und Griffen zum Hochstützen. Auf der Liegewiese ist auch die Skulptur „Mädchen mit Apfel“ des Künstlers R. Hoffmann gut aufgehoben, die zuvor auf der Fläche vor dem Gymnasium etwas verloren wirkte.

Großen Anteil an dem Erfolg des Projekts haben auch das Büro der Gebietsbeauftragten Stattbau GmbH, welches das Verfahren moderierte, sowie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamts Lichtenberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die knapp 700.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost für den Wohngebietspark bewilligte. Weitere rund 85.000 Euro kamen vom Bezirk.

Download Projektblatt Nibelungenpark (PDF)

Von: Bezirksamt Lichtenberg, Bearbeitung u. Foto: Anka Stahl

Fördergebiete & Projekte

Projektinformationen

Logo Europäische UnionBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung