Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Der Eingang der Kita in der Paul-Junius-Straße
Hereinspaziert - die Tür ist offen
Der Geschäftsführer der Hanna gGmbH, Hartmut Horst, im Gespräch mit den Stadträten Dr. Sandra Obermeyer und Dr. Andreas Prüfer (v. links)

Neue Kita am Fennpfuhl überzeugt durch Architektur und Konzept

Das Haus wurde in Public Private Partnership saniert und am 19. Februar gefeiert
Februar 2015

Am 19. Februar 2015 stellten der freie Träger Hanna gGmbH und das Bezirksamt Lichtenberg die neue Kita "Paule am Park" der Öffentlichkeit vor. Gekommen waren neben vielen interessierten Eltern die Lichtenberger Stadträte Dr. Sandra Obermeyer (Jugend und Gesundheit) und Dr. Andreas Prüfer (Bürgerdienste, Ordnungs­angelegenheiten und Immobilien).

Die Kita wird rund 150 Kinder aufnehmen, davon 60 Kleinkinder unter drei Jahren. Der Bedarf ist im Zuzugsbezirk Lichtenberg auf jeden Fall da, die meisten Plätze sind schon reserviert. Das ist auch kein Wunder, denn die Kita direkt am Fennpfuhlpark erregt schon äußerlich Aufsehen. Früher ein normaler Kita-Typenbau, zeigt "Paule am Park", was man aus solchen Häusern machen kann.

Nach jahrelangem Leerstand wurde das Haus entkernt und verkürzt. Um einen 2. Fluchtweg zu schaffen, ließ der Architekt das Gebäude treppenartig zurückbauen. So entstanden breite Sonnen­terrassen und ein direkter Zugang zum Garten aus jeder der drei Etagen. Die ungewöhnliche Form erinnert zusammen mit einem über zwei Etagen reichenden ovalen Fenster und der grünen Farbgebung an ein Krokodil.

Im Inneren herrschen freundliche Pastellfarben vor. Die eigene Küche sowie eine Kinderküche sorgen ebenfalls für positive Eindrücke bei den Eltern. Dazu kommt ein großer, umlaufender Garten, der zwar noch nicht fertig ist, bei dem an den bereitstehenden Materialien jedoch schon das naturnahe Konzept deutlich wird.

Die Lichtenberger Verwaltung erhielt ein großes Lob für ihr Engagement vom Geschäftsführer der Hanna gGmbH, Hartmut Horst: Man arbeite gern mit dem Bezirk zusammen und freue sich auf mögliche neue Projekte. Der freie Träger hat mit dem Bezirk als Eigentümer des Hauses einen Nutzungsvertrag über 35 Jahre abgeschlossen.

Stadträtin Sandra Obermeyer dankte dem Träger für sein mutiges und langfristiges Engagement. Mehr als die Hälfte der Kosten von rund 3,15 Millionen Euro steuert die gemeinnützige GmbH aus Eigen­kapital und Bankkrediten bei. 880.000 Euro kamen aus dem Programm Stadtumbau Ost, 520.000 Euro aus dem Programm zur Förderung für Unter-Dreijährige U3.

Von: Anka Stahl, Foto 1: Hanna gGmbH

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