Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

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Feuerwerk - noch ist das Betreten verboten
Die Eröffnung durch Dr. Lang, Fr. Bleeck, H. Lambert und H. Kuhnert (von links)

Großes Feuerwerk für den Mittelfeldsteg

Die neue Verbindung zwischen grünem Mittelfeld und Märkischem Zentrum ist seit 16. Dezember offen
Dezember 2014

Fußgängerbrücken und Radfahrerstege gehören eigentlich nicht zu den Kernaufgaben des Stadtumbaus. Im Märkischen Viertel war der Wunsch nach einer direkten Verbindung vom Zentrum zum Mittelfeld mit seinem Park, den Schulen und sozialen Einrichtungen jedoch einer der ersten auf der Liste der vorgeschlagenen Projekte.

Am 16. Dezember 2014 war es dann soweit: Zur Eröffnung des neuen Stegs über den Packereigraben gab es ein Lichterfest mit Fackeltänzerin und Feuerwerk. Die neue Fuß- und Radwegverbindung erhielt auch gleich einen Namen. Sie heißt - auf Vorschlag von Frau Bleeck aus dem Märkischen Viertel - ganz einfach "Mittelfeldsteg". Schon seit Wochen hatte man die umfangreichen Gründungsarbeiten für die beiden Brückenlager rechts und links des Grabens beobachten können. Am 27. November wurde die Stahlkonstruktion der Brücke mit Hilfe eines großen Krans zwischen die beiden Widerlager gespannt.

Gemeinsam mit Bezirksstadtrat Martin Lambert, Dr. Jochen Lang von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie dem Leiter des Stadtentwicklungsamtes Reinickendorf, Joachim Kuhnert, durchschnitt Frau Bleeck das traditionelle Band, bevor Anwohnerinnen und Anwohner und viele beteiligte Akteure den Steg das erste Mal betraten.

Stadtrat Lambert bezeichnete in seiner Eröffnungsrede den Stadtumbau im liebevoll "MV" genannten Gebiet ein "Gesamtkunstwerk", das sich nach der fünfjährigen Arbeit nun langsam zeige. Schritt für Schritt werden die Pläne umgesetzt, damit die Menschen ihre Stadt, ihren Kiez noch besser nutzen können. Dieses war ein wichtiger, aber noch lange nicht der letzte Schritt im Märkischen Viertel: Für den Skaterpark am neuen Steg, der in diesem Jahr mit Graffiti verschönert wurde, steht im nächsten Jahr eine Erweiterung an.

Von: Anka Stahl

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