Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Das Kletter-Ei
Die Skaterbahn wurde durch neue Elemente wie den Gurtsteg ergänzt
Herr Nünthel testet als verantwortlicher Stadtrat die Qualität der Geräte

Kiezspinne Frankfurter Allee Süd bekam ein Kletter-Ei

Am Nachbarschaftshaus entstand eine Sport- und Bewegungsfläche für alle Generationen
September 2014

Am 2. September 2014 trafen sich AnwohnerInnen - Kinder, Jugendliche und Senioren - auf der neuen Mehrgenerationen-Spielfläche am Nachbarschaftszentrum Kiezspinne in Lichtenberg zu einem Picknick. Gemeinsam mit Stadtrat Wilfried Nünthel und Planer Svenn Gleue von plateau landschaftsarchitekten feierten sie die endgültige Fertigstellung der Spiel- und Bewegungsangebote. Ein erster Abschnitt war bereits zum Sommerfest der Kiezspinne eröffnet worden.

Auch aus den benachbarten Kinder- und Jugendclub "Steinhaus" waren Mitarbeiter und Jugendliche gekommen. Sie waren - wie auch die AG Nachbarschaftshaus der Kiezspinne - schon an den Planungen im vergangenen Jahr beteiligt. Marcel Krüger vom "Steinhaus" freute sich, dass die Ideen und Wünsche der Jugendlichen in die Planungen einbezogen wurden, obwohl der finanzielle Rahmen mit insgesamt 100.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost begrenzt war. Frau Zurek vom Umwelt- und Naturschutzamt berichtete vom Planungsprozess, bei dem alle Generationen auch auf die Bedürfnisse der anderen geachtet hätten - so sind wirklich Angebote für alle entstanden, die bereits rege genutzt werden. Teilweise muss man schon anstehen, um eines der sechs Outdoor-Fitnessgeräte zu nutzen. Ebenso beliebt sind auch der Gurtsteg, die Boule-Fläche und das Kletter-Ei - auf Wunsch der Anwohner genau wie das Nachbarschaftshaus in orange gehalten.

Wilfried Nünthel sagte schon im Vorfeld: "Damit wird endlich Wirklichkeit was vor sechs Jahren als Idee im Rahmen des Bürgerhaushalts 2008 eingebracht und im vergangenen Jahr in einem Beteiligungsprozess weiter qualifiziert wurde. Dieses Beispiel zeigt uns, dass manchmal ein langer Atem nötig ist. Aber am Ende können wir auch dank des persönlichen Einsatzes vieler Anwohnerinnen und Anwohner mehrerer Generationen, die die Planungen mit ihren Vorschlägen bereichert haben, eine wirklich tolle Spiel- und Sportfläche der Öffentlichkeit übergeben. Aus diesem Anlass alle Beteiligten noch einmal bei einem kleinen Picknick zusammen zu bringen, finde ich klasse."

Von: Anka Stahl