Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

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Die neuen Leuchten sorgen für mehr Sicherheit am Eingang zur Weißen Siedlung
Viele Köpfe für ein Quartier, darunter Baustadtrat Blesing, Senator Müller (2. und 3. von links), Ideengeberin Aydin (Mitte) und Eigentümervertreter von Grawert-May (4. von rechts)

Wege und Plätze der "Weißen Siedlung" wurden frisch "aufgemöbelt"

Kooperation von Bewohnern, lokalen Akteuren, Privateigentümern und Fördergebern war erfolgreich
Juni 2014

Michael Müller, Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, besuchte am 18. Juni 2014 das erste Mal die "Weiße Siedlung". Grund war die feierliche Wiedereröffnung eines Spielplatzes und der Wegeverbindung von der Sonnenallee zur Aronsstraße mit dem dazugehörigen Quartiersplatz.

Vor Ort traf sich Müller unter anderem mit Frau Aydin, die 2010 den ersten Anstoß für die Neugestaltung gab. Viele Menschen haben sich seitdem für die bauliche Weiterentwicklung des Quartiers eingesetzt. Zu den vielen Engagierten zählen insbesondere der Quartiersrat, das Quartiersmanagement, die Jugend- und Sozialeinrichtungen sowie die Sonnen-Grundschule.

Michael Müller lobte bei der feierlichen Einweihung das Projekt als "ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit im Rahmen der Städtebauförderung". Es brauche in den Quartieren viele Akteure, die sich darum kümmern, dass es vorangeht. Auch die aktive Mitarbeit der Privateigentümer sei wichtig für eine stabile Mieterschaft und ein gutes Zusammenleben im Quartier.

Jahrelang befanden sich die wichtige Wegeverbindung und die Spielplätze und Freiflächen zwischen den Hochhäusern in einem desolaten Zustand. Erst als im Jahr 2013 Mittel zur Aufwertung des öffentlichen Raumes im Förderprogramm Stadtumbau-West zur Verfügung gestellt wurden, konnte mit Hilfe des Quartiersmanagements die Aufwertung und Umgestaltung der Freiflächen in der Weißen Siedlung in Angriff genommen werden.

Etwa 290.000 Euro wurden aus dem Förderprogramm Stadtumbau West für die Neupflasterung und Beleuchtung des Eingangsbereichs an der Sonnenallee 273 investiert. An den Übergängen zur Weißen Siedlung wurden Sitzpodeste aufgestellt, um die Funktion des Ortes als Treffpunkt zu stärken.

Aus dem Programm Soziale Stadt kamen 225.000 Euro, weitere 225.000 Euro investierte die Wohnungseigentümerin Puma Brandenburg Limited. Dadurch konnten unter anderem ein großer Spielplatz, das Spielband und der Geschwisterplatz gestaltet werden. Von den insgesamt acht kleinen Plätzen sind fünf bereits neugestaltet, drei weitere sollen bis Ende des Jahres folgen.

Für die Planung suchten die Mitarbeiterinnen des Quartiersmanagements Weiße Siedlung die Bewohnerinnen an ihren Treffpunkten auf und befragte sie zu ihren Wünschen. Die Planer des Büros LA.BAR Landschaftsarchitekten und des Vereins bwgt e.V. griffen vorhandene Elemente geschickt auf, setzten neue Akzente und achteten die Wünsche der Bewohner. Eine gute Voraussetzung dafür, dass die attraktiven Freiflächen von den Bewohnern gepflegt und geschützt werden, wie es sich Neuköllns Baustadtrat Blesing in seiner Festansprache wünschte.

Von: Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Fotos: Anka Stahl