Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Staatssekretär Christian Gaebler und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der DB AG eröffnen den provisorischen Übergang
Die Menschen strömen am Gründonnerstag über die Yorckbrücke Nr. 10 in den neuen Flaschenhalspark

Neuer Übergang zwischen Gleisdreieck- und Flaschenhalspark

Provisorisch wurde die Yorckbrücke Nr. 10 dafür hergerichtet
April 2014

Seit der Eröffnung des Flaschenhalsparks Ende März 2014 nutzen die Berlinerinnen und Berliner die südliche Erweiterung des Grünzuges vom Park am Gleisdreieck zum Flaschenhalspark rege. Allerdings fehlte noch eine Verbindung zwischen den zwei Parkanlagen über die vielbefahrene Yorckstraße hinweg.

Um so schnell wie möglich eine gefahrlose Querung der Yorckstraße zu ermöglichen, wurde zwischen der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Anfang April verabredet, eine der Yorckbrücken kurzfristig als provisorische Überquerung herzustellen. Noch vor Ostern, am 17. April konnte dieses Provisorium eröffnet werden.

Die als Bauherrin und Parkbetreiberin fungierende landeseigene Gesellschaft Grün Berlin GmbH hat eine schnelle und machbare Lösung für das Provisorium gefunden. Es wurden Absturzsicherungen auf der Brücke montiert und ein befahrbarer Betonbelag aufgebracht. Damit kann die Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer ab sofort genutzt werden.

Der Vertrag zur sukzessiven Übernahme der Yorckbrücken in das Eigentum des Landes Berlins zwischen der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung war bereits zum Jahreswechsel unterzeichnet worden.

Nun wird an der Realisierung des Lückenschlusses vom Park auf dem Gleisdreieck zum Flaschenhals über insgesamt vier der Bahnbrücken gearbeitet. Vor einer endgültigen neuen Nutzung dieser vier Brücken als Fernradweg und grüne Wegeverbindungen müssen sie grundsaniert werden.

Für dieses Projekt wurde ein GRW-Fördermittelantrag bei der Wirtschaftsverwaltung zur Schließung dieses Lückenschlusse im Überregionalen Radverkehrsnetz eingereicht. Die endgütige Herstellung und Sanierung der vier Brückenüberquerungen, die langfristig dafür sorgen werden, dass der überregionale Radverkehr, die Touristen, Berliner und Berlinerinnen den sich weiter entwickelnden Nord-Süd-Grünzug genießen können, ist für die nächsten Jahre vorgesehen.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, bearb. A. Stahl, Fotos: Martin Schwarz, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg