Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Die Halle wirkt durch die neue Transparenz der Fassade
Die Formensprache der Industriehalle wurde im Anbau aufgenommen
Der Architekt Wolfgang Göschel betrachtet die Ausstellung zur Geschichte des Hauses
Die Big Band der Salvator-Schule sorgte für Stimmung

Kinder- und Jugendhalle feierte ihre Erweiterung

Viele neue Angebote für die Kinder des Märkischen Viertels
März 2014

Die Kinder- und Jugendhalle strahlt nun noch mehr als früher auf Ihre Umgebung im Märkischen Viertel aus - und das ganz real. Am 21. Februar 2014 feierten die Betreiber und Nutzer die gelungene Erweiterung der Einrichtung mit Mitteln aus dem Programm Stadtumbau West.

Zwei Jahre dauerten die Bauarbeiten an der ehemaligen Industriehalle. Der Betreiber der Kinder- und Jugendeinrichtung - der Verein NaturFreundeJugend Berlin - hielt das Haus über die gesamt Bauzeit offen, denn die Halle ist immens wichtig für das Quartier. Hier gibt es seit den frühen 70er-Jahren Kultur, Sport und Ökologie für die Kinder im Kiez - angeboten auf spielerische Art.

Die große Halle bietet jede Menge Platz für flexible Angebote. Bisher konnten im Innern allerdings nur wenige Parallelveranstaltungen angeboten werden, da neben der Haupthalle nur sehr kleine Räume zu Verfügung standen. Nach der Erweiterung in zwei Bauabschnitten gibt es nun zwei neue gläserne "Satelliten", die der Kinder- und Jugendhalle auch zu mehr buchstäblicher Ausstrahlung verhelfen. Vor allem der neue Veranstaltungsraum für rund 60 Personen bildet einen besonderen Blickfang in der Königshorster Straße nahe dem Märkischen Zentrum. Hier werden die Grundschüler der Salvator-Schule mit frisch gekochtem Mittagessen versorgt. Den Pavillon-Anbau auf der anderen Seite nutzen die Naturfreunde als Hortraum und für den naturwissenschaftlichen Unterricht mit ihrer Kooperationspartnerschule Salvator, Filiale Sankt Martin.

Der Trägerverein hatte anlässlich der Feier eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses vorbereitet. Neben den Ansprachen des Leiters der Einrichtung - Dieter Benecke - und des Architekten Wolfgang Göschel sorgten die Big Band Salvator und nicht zuletzt das Bio-Buffet aus der eigenen Küche für gute Stimmung bei den vielen Gästen der Eröffnung.


Der Architekt bedankte sich in seiner kurzen Rede für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Einrichtung. Gemeinsam wurden der Zuschnitt der Räume, die kräftigen und doch zurückhaltenden Farben und die Funktionalität entwickelt. Dem Architekten gelang es, die Formensprache der alten Halle mit ihren Stahlträgern und Nieten in die neuen Bereiche zu übertragen. Wo es möglich war, wurden gebrauchte Materialien wie Granitplatten und altes Mosaik wiederverwendet, getreu dem Konzept des Hauses, Ökologie und Kultur zu verbinden.

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Von: Anka Stahl

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