Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Bürgermeister Helmut Kleebank im Dialog mit dem Kunstwerk "Ich und Du" vor der Grundschule
"Das hab ich gemacht" - Schülerinnen der Grundschule im Beerwinkel
Der Brunnenplatz entstand 2009 mit Mitteln der Sozialen Stadt
Naturnaher, ruhiger Bereich für die Großen

Ein Campus für alle - Freiflächen der Spandauer Martin-Buber-Oberschule und der Grundschule im Beerwinkel sind fertig

Rund 2 Mio. Euro Fördermittel flossen in naturnahe und bewegungsorientierte Gestaltung
Oktober 2013

Rund 1.600 Schülerinnen und Schüler lernen an der Martin-Buber-Oberschule und der Grundschule im Beerwinkel. Bis vor fünf Jahren gab es noch trennende Barrieren zwischen den beiden ineinander verschachtelten Gebäudekomplexen - nun steht der Vorplatz mit dem Kunstwerk "Dialog" auch für die enge Kooperation beider Schulen und den gemeinsamen Campus.

Er wurde am 24. Oktober 2013 nach vierjähriger Bauzeit vom Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und dem Bezirksstadtrat für Bildung, Gerhard Hanke, eingeweiht. Rund zwei Millionen Euro, davon 1,56 Millionen aus dem Stadtumbau West - flossen in die Schulhofgestaltung.

Vom Vorplatz führt eine breite Allee mit vielen Bänken nun zu den Gebäuden links und rechts der Mittelachse. Auf der Allee und vor bzw. direkt an den beiden Hauptgebäuden sind weitere Kunstwerke zu sehen. Sie wurden von den Künstlern Gabriele Rosskamp und Serge Petit gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern beider Schulen nach Motiven aus dem Werk Martin Bubers entworfen und gefertigt.

Die Landschaftsarchitektin Birgit Teichmann erläuterte auf dem Rundgang über das komplexe Gelände die Gestaltung. Ausgangspunkt war die intensive Beteiligung der Schule und vor allem der Schülerinnen und Schüler - sie planten nicht nur, sie konnten auch selbst an vielen kleineren Objekten mitarbeiten. Geplant wurde ganz konkret nach den Bedürfnissen der Schüler.

Für die Jüngeren gibt es vielfältige kleine Spielhöfe, die die große Zahl der Schüler relativ unauffällig aufnehmen. Besonderen Wert hat hier die Förderung der motorischen Fähigkeiten - bewusst hat Birgit Teichmann auf glatte Oberflächen verzichtet und bietet viele verschiedene Materialien und Formen als "Stolpersteine für die Wahrnehmung" an.

Die Oberschüler finden überall individuell gestaltete Rückzugsbereiche und Nischen. Für alle Altersgruppen ist das Sportgelände und die Mittelpromenade da, wo man sich trifft und austauscht.

Die gesamte Planung verlief in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. 2008 gab es Planungswerkstätten, in denen Ideen geboren und Modelle gebaut wurden. Die jüngsten jeweils beteiligten Schülerinnen und Schüler gehören heute zu den Ältesten. Sie konnten über die Jahre verfolgen, wie ihre Ideen auf dem Schulgelände Wirklichkeit wurden.

Von: Anka Stahl