Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Bürgermeister Geisel (Mitte hinten) sowie Vertreter der BVV, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, des Bezirksamts, der SozDia und Gemeindemitglieder bei der Einweihung
Aus dem unscheinbaren Kirchenbau ist die Kita "Sophies Welt" entstanden
Der neue Jugendklub setzt Akzente im Weitlingkiez

Neu im Weitlingkiez: "Sophies Welt" plus Jugend- und Familienzentrum

Ehemalige Barmherzigkeitskirche wurde für 1,9 Mio. EUR umgebaut
Oktober 2013

Am 15. Oktober 2013 eröffnete der Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel offiziell das neue Jugend- und Familienzentrum und die Kita Sophies Welt in der Eitelstraße/Ecke Sophienstraße. "Der Weitlingkiez entwickelt sich und wird offener, bunter und toleranter", sagte Andreas Geisel bei seiner Eröffnungsrede.

Kindergarten und Jugend- und Familienzentrum entstanden in den Gebäuden der ehemaligen Barmherzigkeitskirche, die in der DDR ein wichtiger Anlaufpunkt war. Dementsprechend waren neben Eltern, Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern der SozDia, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Bezirksamts Lichtenberg auch viele Gemeindemitglieder zur Feier gekommen.

Als der Kirchenraum nicht mehr gebraucht wurde, übernahm der Verein Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg e.V. (SozDia) das Gebäude und richtete innerhalb von drei Jahren die dringend benötigte Kita und den Jugendklub ein. Der Kindergarten besteht hier mit rund 40 Kindern seit Mai 2012 und bezog nun nach Abschluss des Umbaus größere Räume im ehemaligen Kirchensaal, der dafür horizontal unterteilt wurde. Die Kapazität erhöhte sich damit auf 107 Kinder.

Große Fenster, interessante Durchblicke, die große Farbvielfalt und die nach ökologischen Gesichtspunkten ausgesuchten Materialien kennzeichnen die besondere Architektur der neuen Kindereinrichtung. Auch das umgebaute ehemalige Heizhaus der Kirche ist als heutiger Jugendklub nicht wiederzuerkennen. Planung und Bauleitung hatte das Berliner Architekturbüro Hinz Architekten inne.

Die Jugendlichen sind gerade aus ihrer früheren Heimstatt, dem Profihaus, in das neue Haus umgezogen. Die Jugendeinrichtung wird aktuell zu einem Familienzentrum ausgebaut.

In den vergangenen Jahren seien rund sechs Millionen Euro an Stadtumbau-Mitteln in das Fördergebiet Ostkreuz Lichtenberg geflossen, davon eine halbe Million in das aktuelle Projekt, führte Gerald Schulze, der Leiter der Stadtumbaugruppe der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in seiner Eröffnungsrede aus. Der größte Teil der Gelder stamme aber vom Träger selbst - der SozDia. Das sei etwas Besonderes, so Schulze weiter. Das Projekt ist beispielhaft für Stadtumbau-Projekte in öffentlich-privater Partnerschaft. In den Investitionen von insgesamt 1,9 Millionen Euro sind neben Stadtumbau-Mitteln auch Gelder aus dem Programm U3 zur Förderung von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige enthalten.

Mehr zum Projekt und weitere Fotos finden Sie auf der Projektseite.

Von: Anka Stahl