Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Der Rand der Tempelhofer Freiheit rückt mit dem Stadtumbau in den Mittelpunkt
Intensive Arbeit in den Arbeitsgruppen der Stadtwerkstatt
Ergebnis: Viele Vorschläge für den Stadtumbau

Stadtwerkstatt zu den Verflechtungsgebieten des Tempelhofer Feldes fand großes Interesse

Das Areal wird 2013 Stadtumbau-Fördergebiet. 2014 werden erste Projekte umgesetzt
April 2013

Die Tempelhofer Freiheit ist typisch für Berlin  - ein großes Feld der Möglichkeiten und Chancen für die Stadt. Doch was erwarten die Anwohnerinnen und Anwohner eigentlich von den Entwicklungen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens?

Für die umliegende Quartiere in Tempelhof, Neukölln und Kreuzberg war die Tempelhofer Freiheit bisher immer eine Barriere, die sie von anderen Stadträumen trennte. Das soll sich parallel zur Entwicklung des ehemaligen Flughafengeländes ändern. Dazu wird derzeit ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) erarbeitet. Nach der Fertigstellung des Konzepts sollen die Tempelhofer Freiheit und die angrenzenden Quartiere schon im Sommer 2013 in die Förderkulisse des Stadtumbaus West aufgenommen werden. 2014 werden voraussichtlich erste kleinere Projekte realisiert.

Für den 23. April 2013 hatten die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und die Tempelhofer Projektgesellschaft die Bürgerinnen und Bürger zu einer Stadtwerkstatt in die "Alte Zollgarage" eingeladen, um mit ihnen über das zukünftige Stadtumbau-Fördergebiet zu sprechen.

Die Stadtplanerinnen und Stadtplaner der Planergemeinschaft, die das INSEK ausarbeiten, stellten zu Beginn ihre Analysen des Gebiets vor. In drei Arbeitsgruppen für die drei betroffenen Bezirke diskutierten die Anwohnerinnen und Anwohner intensiv die vorhandenen Defizite und mögliche Maßnahmen, die als Vorschläge in das Konzept einfließen sollen.

Dabei ging es vor allem um die räumlichen Zugänge und Verflechtungen - also um Fuß- und Radwege, die zu bauen oder zu erneuern sind - sowie um die Sicherheit und Durchlässigkeit der umliegenden Verkehrsadern, wie dem Tempelhofer Damm. Ein weiteres Anliegen war die Belebung von lokalen Zentren, zum Beispiel rund um das Rathaus Tempelhof. Im Mittelpunkt standen außerdem die vielen stark sanierungsbedürftigen Schulen und sozialen Einrichtungen.

Da die Fördermittel des Stadtumbaus begrenzt sind, wirbt die federführende Senatsverwaltung auch um den Einsatz von Mitteln der Bezirke sowie aus anderen Programmen und Bereichen der Landesverwaltung. Im Juni werden auf einer 2. Stadtwerkstatt die bis dahin formulierten Ziele und Maßnahmevorschläge diskutiert. Bis zum 10. Mai können Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge und Ideen für das Stadtteilentwicklungskonzept per E-Mail mail[at]planergemeinschaft[.]de einreichen.

Download Präsentation Analyse des Untersuchungsgebiets (PDF, 4 MB)

Von: Anka Stahl

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