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Grünes Licht für neue Erschließungsstraße

Städtebaulicher Vertrag für Schöneberger Insel unterzeichnet
September 2006

Am 13. September 2006 wurde im Rathaus Tempelhof ein städtebaulicher Vertrag unterschrieben, der endlich die Entlastung des Wohngebietes Schöneberger Insel bringen wird. Gleichzeitig wird ein Gewerbeareal am Bahnhof Südkreuz neu erschlossen. Die Stadträtin für Stadtentwicklung, Dr. Elisabeth Ziemer, dazu: „Das ist ein Meilenstein für die Verbesserung der Lebensqualität auf der Schöneberger Insel und bringt neue Arbeitsplätze in den Bezirk.“

Vertragspartner sind der Bezirk Tempelhof-Schöneberg (Amt für Planen), die
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die Deutsche Bahn AG (DB Services Immobilien GmbH) und die Matthias und Michael Wegert GbR. Damit kann der Bau einer neuen Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Naumannstraße nördlich des Bahnhofs Südkreuz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg jetzt konkret betrieben werden.

Geplant ist die neue Straße von der Kreuzung Torgauer Straße/Naumannstraße im Süden bis zur Kolonnenstraße (Einfahrt Stichstraße/Ecke Havellandgrundschule) im Norden. Für das innerstädtische Gewerbegebiet Naumannstraße wird damit die notwendige Erschließung von bestehenden und neuen Gewerbeflächen auf ehemaligen Bahn- und Militärflächen hergestellt. Die alte Naumannstraße im Bereich des Wohngebiets der Schöneberger Insel wird verkehrsberuhigt – für die Anwohner eine erhebliche Verbesserung.

Das Projekt wird in Kooperation von öffentlicher Hand und privaten Eigentümern als Öffentlich Private Partnerschaft (ÖPP) durchgeführt. Durch das Tiefbauamt des Bezirks wird jetzt ein Antrag auf GA-Mittel (Bundesmittel) gestellt. Damit soll eine Förderung von bis zu 90 Prozent erfolgen, 10 Prozent werden durch die privaten Eigentümer bereitgestellt.

Insgesamt wird mit Kosten für die Straße von ca. 4,8 Mio. Euro kalkuliert. Nach
Prüfung und Zustimmung durch die Senatsverwaltungen für Wirtschaft und
Stadtentwicklung soll mit dem Bau in 2007 begonnen werden. Seitens des Bezirks wird bis dahin das Planungsrecht durch den Bebauungsplan 7-17 geschaffen.

Die weitere Entwicklung diese innerstädtischen Gewerbestandortes nördlich des Bahnhofs Südkreuz wird in den kommenden Jahren unter Beteiligung bereits ansässiger Firmen und neuer Investoren erfolgen. Zusätzliche Impulse für die öffentliche Infrastruktur werden durch das Bundesprogramm Stadtumbau West im Gebiet Südkreuz gesetzt.

Von: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

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