Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Die Kinder der Havelland-Grundschule nehmen den Spielplatz in Besitz
Noch sind Bänke und Tische verwaist - doch das liegt nur am Wetter

Neuer Quartiersplatz am Schöneberger Lokdepot

Der Monumentenplatz am Rande der Schöneberger Schleife wurde am 4. Dezember eingeweiht
Dezember 2014

Die rote Schleife an diesem Geschenk durften die Kinder der Havelland-Grundschule durchschneiden: Am 4. Dezember wurde der neue Monumentenplatz mit dem Spielplatz als seinem Kernstück eröffnet. Der Platz gehört zur Schöneberger Schleife, die "grob gesagt: einmal Potsdamer Platz - Südkreuz und zurück" verläuft, wie es Stadträtin Sibyll Klotz in ihrer Eröffnungsrede formulierte. Der Monumentenplatz schließt zusammen mit der gleichnamigen Brücke die Lücke in der Rad- und Fußwegverbindung zwischen dem Park am Gleisdreieck und dem westlich der Bahn gelegenen Nord-Süd-Grünzug.

Der neue Stadtplatz liegt am östlichen Ende der Monumentenbrücke direkt am Lokdepot des Deutschen Technikmuseum. Im Sommer wird er sich mit seinen schattigen Bänken für Anwohner, Radfahrer und Bahnfreunde zum Treffpunkt entwickeln, denn er ist nicht nur - wie der angrenzende Park am Gleisdreieck - auf ehemaligen Bahnflächen gebaut; nebenan verlaufen nach wie vor diverse Bahnlinien. Und an den Öffnungstagen des Lokdepots wird er auch die Fans der alten Züge anlocken. Gleichzeitig befindet sich der Monumentenplatz am Fernradweg Berlin - Leipzig und bietet den Radlern einen angenehmen Rastplatz.

Gebaut wurde er mit 870.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau West und 120.000 Euro aus bezirklichen Mitteln. Der Bauträger des angrenzenden neuen Wohnquartiers, UTB, sorgte mit 107.000 Euro für die Finanzierung des großen Kletterspielgeräts, das gut zu den roten Fassaden der neuen Wohngebäude passt. Der Entwurf des Platzes stammt vom Atelier Loidl, den Spielplatz gestaltete das Büro TDB Landschaftsarchitektur.

Zur Eröffnung gekommen waren neben vielen Anwohnerinnen und Anwohnern auch Baustadtrat Daniel Krüger, der zuständige Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Jochen Lang, sowie der stellvertretende Direktor des Deutschen Technikmuseum, Dr. Joseph Hoppe - außerdem natürlich viele engagierte Akteure des Stadtumbaus aus dem Bezirk, den verantwortlichen Planungsbüros und der Bauherrin Grün Berlin GmbH. Dr. Hoppe vom Technikmuseum freute sich über den neuen Veranstaltungsvorplatz für sein Lokdepot und die direkte Grünverbindung durch den Gleisdreieckpark bis zum Haupthaus, die beide sicher ab 2015 auch vom Museum intensiver genutzt werden.

Von: Foto: Anka Stahl

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