Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Blick von der Julius-Leber-Brücke auf den zukünftigen Rad-, Fuß- und Skaterweg
Martin Seebauer vom Planungsbüro sowie Dr. Sibyll Klotz und Daniel Krüger im Plenum am 24. Mai
Die Fragebögen mit Meinungen und Ideen wurden ausgestellt

Wannseebahn-Grünzug für alle wird bis 2015 realisiert

Bei der abschließenden Planungswerkstatt standen verschiedene Entwurfsvarianten zur Diskussion
Mai 2014

Am 24. Mai trafen sich noch einmal rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den beiden zuständigen Stadträten von Tempelhof-Schöneberg, Dr. Sibyll Klotz (u.a. Stadtentwicklung) und Daniel Krüger (Bauwesen) sowie mit den verantwortlichen Planern des Büros Seebauer, Wefers und Partner, um die möglichen Planungsvarianten für den nördlichen Abschnitt des Wannseebahn-Grünzugs zu diskutieren.

Im Rahmen des Stadtumbaus West soll zwischen dem Park am Gleisdreieck und dem Cheruskerpark als Teil der Schöneberger Schleife ein Grünzug für Fußgänger, Radfahrer und Skater entstehen. Er verläuft entlang der S-Bahn-Linie 1 als Verbindung zwischen Potsdamer Platz und den Wohnquartieren in Tempelhof-Schöneberg sowie in die benachbarten Bezirke.

Der geplante Grünzug soll bis Ende 2015 realisiert werden. Der nördliche Abschnitt steht seit Monaten in der Diskussion. Schon vor Beginn der Entwurfsplanung begann eine intensive Bürgerbeteiligung. In mehreren öffentlichen Gesprächen im Herbst 2013 waren die Wünsche, Ideen und Interessen der Bürgerinnen und Bürgern im Umgang mit den natürlichen Gegebenheiten und bei der Wegeführung des Wannseebahn-Grünzugs aufgenommen worden (siehe Berichte vom Herbst 2013).

Die Ausstellung vom 2. bis 24. Mai im Rathaus Schöneberg und eine gemeinsame Begehung am 10. Mai veranschaulichten die drei vom beauftragten Planungsbüro vorgeschlagenen Entwurfsvarianten (wir berichteten). Mit einer Fragebogenaktion und der abschließenden Planungswerkstatt wurde das Meinungsbild aller Interessierten erfasst. Neben Martin Seebauer fungierte auf Wunsch der Initiative Crelle-Kiez Tilman Heuser vom BUND Berlin als Ko-Moderator der Veranstaltung.

Im Rahmen der Planungswerkstatt wurden 133 Fragebögen mit Meinungen und Vorschlägen gezeigt, die bis kurz vor Ausstellungsende bei den Planern eingegangen waren. 68 der anonym Antwortenden plädierten für die Entwurfsvariante III mit dem größten Platzangebot für die NutzerInnen des Grünzugs. Gleichzeitig bedeutet Variante III aber auch den größten Eingriff in die vorhandene Vegetation. 11 mal wurde die Variante II und 39 mal die Variante I favorisiert. 15 der Antwortenden gaben kein konkretes Votum für eine Variante ab.

Eine Vertreterin der Initiative Crelle-Kiez übergab auf der Veranstaltung noch einmal zahlreiche Antwortbögen, die von der Initiative selbst gesammelt wurden. Von ihnen sprach sich eine große Mehrheit für die Variante I aus.

Die beauftragten Planer werden nun die Ergebnisse intensiv auswerten und die Planungen nochmals auf der Grundlage der Vorschläge und des bisher erreichten Planungsstandes überarbeiten. Anschließend wird das Büro dem Bezirk einen konkretisierten Entwurf vorschlagen. Noch in diesem Jahr soll der Bau beginnen.

Von: Quelle: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, bearb. A. Stahl, Fotos: Seebauer, Wefers und Partner (2, 3), Anka Stahl (1)

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  • Schöneberger Schleife - Wannseebahn-Grünzug
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