Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Der Schulhof der Siegerland-Grundschule ist voll in Bewegung
Nun ist eine Päuschen unter der Bühne fällig
Der MEB wird enthüllt. Mit dabei Staatssekretär Lütke Daldrup, Bürgermeister Kleebank und die Stadträte Hanke und Röding
Heute wird noch nicht gelernt im neuen Ergänzungsgebäude

Der Schulhof tanzt

Das Ergänzungsgebäude der Siegerland-Grundschule wurde am Tag der Städtebauförderung eröffnet
Mai 2016

So etwas sieht Berlins Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, sicher nicht oft bei festlichen Anlässen: anstatt Hände schüttelnder Herren tanzen über 100 Kinder, Eltern und Pädagogen ausgelassen ihren Schultanz. Dafür gibt es einen guten Grund: Mit der Eröffnung eines zweiten Schulgebäudes ist eine wichtige Etappe der Komplett-Sanierung der Siegerland-Grundschule geschafft.

Die Ganztagsschule im Falkenhagener Feld blickt auf eine über 50jährige Geschichte zurück. Gleich zwei Begleiter des Staatssekretärs – der Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Bildungs­stadtrat Gerhard Hanke - haben hier schon die Schulbank gedrückt. Mit ihnen lernten rund 1.000 Kinder an der größten Schule im damaligen Neubaugebiet. Kein Wunder, dass die beiden Lokalmatadoren gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Lütke Daldrup am Tag der Städtebauförderung 2016 auf der Bühne stehen und zudem noch den Baustadtrat, Carsten-M. Röding, mitgebracht haben.

Bildungsstadtrat Hanke macht in seiner kurzen Ansprache deutlich, wie wichtig ein schönes, intaktes Umfeld für den Lernerfolg ist. Der Staatssekretär teilt dann auch mit, dass die Fördermittel für die energetische Sanierung des alten Schulhauses - den letzten Bauabschnitt - schon bereitstünden. Bisher haben Land, Bezirk, Bund und EU fast 3,8 Millionen Euro für den Campus der Siegerland-Grundschule bereitgestellt. Inzwischen ist die einstige Problemschule wieder sehr begehrt.

Die vielen Hundert Gäste – Eltern, Kinder und Nachbarn – sind bester Laune, denn Schulleiterin Anja Lidzba hat gemeinsam mit vielen Unterstützern das diesjährige Schulfest auf diesen Tag gelegt und offenbar auch einen Vertrag mit dem Wettergott gemacht, denn die Sonne lacht mit den Kindern um die Wette. Überall auf dem Gelände staunen die Besucher, welches Schmuckkästchen hier entstanden ist. "Kaum wiederzuerkennen", ruft anerkennend eine Besucherin, die vor 20 Jahren das letzte Mal hier war. In den letzten Jahren wurden Bäume gepflanzt, ein Schulgarten angelegt, Fahrradständer befestigt, der Schulhof saniert und die Mensa erweitert.

Das Wichtigste für die Schüler und Pädagogen ist aber das neue Schulhaus neben dem neuen Sportplatz. Lange Wege, zugige Fenster und wacklige Schulmöbel sind ab jetzt passé. Das Haus C bietet Platz und ist energetisch auf dem neuesten Stand. Dieser so genannte Modulare Ergänzungsbau – der erste dieser Art in Spandau – entstand in nur wenigen Monaten Bauzeit. Dem Gebäude ist weder  innen noch außen anzusehen, dass es aus Fertigteilen besteht. Im Oktober 2015 ging es los und schon im April zogen die Schüler in die 12 Klassenräume.

Jeder einzelne von ihnen ist farblich anders gestaltet und als die Kinder endlich ihrem Gast vom Senat ihr neues Klassenzimmer zeigen können, sind sie mächtig aufgeregt. Statt Kreidetafeln gibt es hier Whiteboards, statt kippelnder Holzstühle ergonomisch geformte Sitzmöbel. Sogar ein Fahrstuhl ist vorhanden, sodass jetzt wirklich jedes Kind aus dem Kiez hier lernen kann. Ein großer Wunsch ist damit in Erfüllung gegangen.

 

Mehr zum Tag der Städtebauförderung finden Sie unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/tag/index.shtml

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Von: Bianka Spieß, bearb. Anka Stahl

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