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Bildungsstadtrat Gerhard Hanke bei seiner Eröffnungsrede
Die symbolische Schlüsselübergabe an die alte und die neue Leiterin der Bibliothek: Frau Tannenberger und Frau Schulze-Dau

Stadtteilbibliothek Falkenhagener Feld im Quartierszentrum Westerwaldstraße wieder eröffnet

Supermarkt wurde seit Mai 2011 zur Bibliothek umgebaut
Dezember 2012

Für Bildungsstadtrat Gerhard Hanke war die Wieder-Eröffnung der Bibliothek im Falkenhagener Feld ein besonderer Moment - er wurde vor rund 50 Jahren hierher zum Einkaufen geschickt. Damals gab es bei "Bolle" Brot und Butter. Nun stehen andere Lebensmittel in den Regalen: Es sind vor allem Bücher und alles, was eine moderne Bibliothek ausmacht. Am 3. Dezember 2012 feierte die Stadtteilbibliothek im Falkenhagener Feld die Eröffnung im neuen Haus in der Westerwaldstraße 9.

Neben den beiden zuständigen Stadträten Gerhard Hanke (Bildung) und Carsten-Michael Röding (Bauen) waren viele engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Quartier gekommen. Die scheidende Leiterin der Bibliothek, Frau Tannenberger, näherte sich in ihrer Rede dem Thema Umzug der Bibliothek aus ihrer persönlichen Sicht. Als sie hier ihre Arbeit aufnehmen wollte, konnte sie die Stadtteilbibliothek an ihrem damaligen Standort am Hermann-Schmidt-Weg nicht finden. Nun hat sie daran mitgewirkt, die Bibliothek in die erste Reihe zu setzen. Gemeinsam mit ihren MitstreiterInnen aus Quartiersrat, Quartiersmanagment und Bezirksamt Spandau hatte sie den Umzug der Bibliothek angeregt und begleitet.

Nach rund drei Jahren Leerstand und anderthalb Jahren Umbau ist das Gebäude des ehemaligen Supermarkts kaum wiederzuerkennen. Neue Oberlichter sorgen für natürliches Licht, helle bunte Farben regen an zum Stöbern und Entdecken. Das Haus am prominenten Ort im neuen Quartierszentrum, mit Kirche, Klubhaus, Stadtplatz und Einkaufsmöglichkeiten in der Nachbarschaft, soll auch als Begegnungsstätte dienen. Stadtrat Hanke wünschte sich von den Bewohnern, das Haus zu nutzen, um sich kennen- und verstehenzulernen, damit die Großsiedlung Falkenhagener Feld noch lebens- und liebenswerter wird. Die Bibliothek hat einen großen Bestand an russischen, polnischen und türkischen sowie zweisprachigen Medien, darunter viele Titel für Kinder.

Der Umbau des Gebäudes als Bibliothek und Begegnungsstätte wurde mit mehr als 1,3 Millionen Euro aus dem Stadtumbau-Programm gefördert. Weitere 50.000 Euro kamen aus Mitteln des  Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Erweiterung des Bestands der Familienbibliothek. Die Außenanlagen werden mit weiteren Stadtumbaumitteln bis zum Frühjahr 2013 neu gestaltet.

Von: Anka Stahl

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