Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Der Umsteigepunkt S- und U-Bahnhof Neukölln.

Neuköllner Tor ist Schlüsselprojekt für Stadtumbau

Baubeginn noch in diesem Jahr
Oktober 2006

Für die Bahnbrücken am S-und U-Bahnhof Neukölln werden gegenwärtig Vorschläge zu einer lichttechnischen Gestaltung erarbeitet. Mit diesem Schlüsselprojekt soll das Image und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Zugleich ist diese Maßnahme sichtbarer Auftakt für den Stadtumbau in Neukölln und Start zur Aufwertung des öffentlichen Raumes Karl-Marx-Straße.


Der S- und U-Bahnhof Neukölln ist eine über das Gebiet hinaus bedeutsame Schnittstelle: er ist Umsteigepunkt und Eingangsbereich in das Hauptzentrum Karl-Marx-Straße, den Neuköllner Norden und zugleich die Berliner Innenstadt. Die Straßen und insbesondere der Bereich unter den Bahnbrücken werden dieser Bedeutung nicht gerecht. Dunkel, laut, schmutzig, unattraktiv für Fußgänger und Radfahrer - diese Begriffe umschreiben die jetzige Situation.


Mit dem Schlüsselprojekt "Neuköllner Tor" wird ein erster Schritt zur Verbesserung getan. Kurzfristig soll ein öffentlichkeitswirksames Zeichen gesetzt werden, das den Beginn des Stadtumbaus West in Neukölln-Südring symbolisiert. In einem konkurrierenden Gutachterverfahren werden fünf Entwürfe zur Verbesserung der Gestaltung des Raumes unter den Bahnbrücken entwickelt. Angestrebt werden im Einzelnen:
- die Aufwertung der Eingangssituation der Karl-Marx-Straße
- die Gestaltung des "Stadttores" zur Berliner Innenstadt und eines erkennbaren Schwerpunktes im Straßenverlauf der Karl-Marx-Straße
- die Verbesserung der Benutzbarkeit des Ortes, insbesondere für Fußgänger


Im Mittelpunkt wird die Aufwertung der Brückenunterführung mit Licht stehen. Dies verbessert die Aufenthaltsqualität und kann zugleich unabhängig von den in einem weiteren Schritt geplanten Veränderungen an der Straße erfolgen; auch Unterhaltungsmaßnahmen an der Brücke werden berücksichtigt. Noch in diesem Jahr soll die Umsetzung beginnen.
Das Verfahren ist in die Gesamtplanung für eine schrittweise Aufwertung der Karl-Marx-Straße als Hauptzentrum im Berliner Süden eingebettet.

Von: Udo Dittfurth, Planergemeinschaft, bearb.: R. Friedrich, Foto: planergemeinschaft

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