Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Staatssekretär Ephraim Gothe auf der Veranstaltung am 3. Mai 2012

Staatssekretär Ephraim Gothe informierte über Stadtumbau-Projekt Green Moabit

Gewerbe- und Industriegebiet Moabit West sucht Konzepte für nachhaltige Entwicklung
Mai 2012

Ephraim Gothe, Staatssekretär für Bauen und Wohnen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, stellte am 3. Mai 2012 die Planungen für das Stadtteilentwicklungskonzept "Green Moabit" - ein Stadtumbau West-Projekt zum Umgang mit dem Klimawandel in Moabit West vor.

In Moabit West - dem größten innerstädtischen Industriegebiet Berlins - wird in enger Kooperation mit den lokalen Akteuren ein neuartiger Ansatz verfolgt, der die Potenziale eines ganzen Stadtquartiers für nachhaltigen Klimaschutz untersucht, daraus Maßnahmen entwickelt und konkrete Schritte für die Umsetzung in die Wege leitet. Staatssekretär Gothe sprach von der Zielsetzung, den Standort Moabit West auch unter sich verändernden klimatischen Bedingungen in Zukunft gut zu positionieren.

Die Idee für das Vorhaben wurde vom Unternehmensnetzwerk Moabit e.V. geprägt. 2012 und 2013 wird das Projekt im Rahmen des Stadtumbau West mit Mitteln des Landes Berlin, der Bundesregierung und der EU umgesetzt.

Dazu wird das Stadtteilentwicklungskonzept (StEK) Green Moabit erarbeitet, welches vor allem die Vernetzung der lokalen Akteure zum Ziel hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Anbahnung ökologischer und wirtschaftlicher Synergien auf den Handlungsfeldern Energie, Wasser, Abfall, Verkehr, öffentliche & private Freiflächen, Umweltmanagement sowie Bildung & Soziales. Moabit West soll zu einem an den Klimawandel angepassten Modellgebiet werden.

Im Dezember 2011 wurden das Büro SUSTAINUM Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften und seine Partner mit der Umsetzung des Vorhabens beauftragt.

Bei ersten Unternehmensgesprächen konnten die Themen Mitarbeitermobilität / Parkraumproblematik, der Einsatz von Niederschlagswasser im Produktionsprozess bzw. zu Kühlungszwecken, der Aufbau eines liegenschaftsübergreifenden Solarkraftwerks und konkrete Energiesparmaßnahmen als relevante Handlungsfelder identifiziert werden.

Im Rahmen der Presseveranstaltung stellten die Firmen SIEMENS und CRAISS, die mit Pilotvorhaben bereits Vorreiter in einigen Handlungsfeldern sind, ihre Maßnahmen und Erfolge vor. Damit sollen weitere Unternehmen im Quartier zur Kooperation angeregt werden.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, bearb. A. Stahl

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